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Frühlingswetter in der Schweiz

Die Temperaturen erreichen zurzeit Werte wie im April. Zum Beispiel in Sitten im Kanton Wallis sind fast 19 Grad gemessen worden. Das hat vielerorts für einen grossen Andrang gesorgt, auch das Zürcher Seebecken war vollbesetzt.

20.02.2021 / 17:36 / von: pwa/sda/ska
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Viele Zürcher flanieren bei schönem Wetter am See und gönnen sich ein Eis. (Screenshot: TELE TOP)

Viele Zürcher flanieren bei schönem Wetter am See und gönnen sich ein Eis. (Screenshot: TELE TOP)

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Warmes und sonniges Wetter hat am Samstag in der Schweiz vielerorts mitten im Februar Frühlingsgefühle geweckt. In Sitten im Wallis stieg die Temperatur am späten Nachmittag auf 18,6 Grad. In Vaduz wurden 18,7 Grad gemessen, wie der Wetterdienst Meteonews mitteilte.

Für diese Jahreszeit sind das ausgesprochen hohe Temperaturen. Im Flachland liegen diese laut SRF Meteo rund 10 Grad über dem langjährigen Februardurchschnitt von rund 5 Grad. Am Sonntag könnte es den Experten zufolge lokal sogar bis zu 20 Grad warm werden.

Die Schönwetterperiode hatte am Freitag begonnen. Sie soll noch bis mindestens Ende Monat anhalten. Mild ist es dabei nicht nur im Flachland. Auch in den Bergen werden auf 2000 Metern über Meer jeweils 5 bis 10 Grad erwartet.

Leid bringt das frühlingshafte Wetter den Allergikern. Die Konzentrationen an Pollen steigen in tiefen Lagen auf hohe Werte. Es handelt sich derzeit vor allem um Hasel- und Erlenpollen.

Ansturm bei Ausflugsorten

Das schöne Wetter hat auch viele Leute in die Berge gelockt. Wie «20 Minuten» auf seiner Webseite berichtet, sind in diversen Destinationen die Parkplätze voll. Auch in der Ostschweiz, zum Beispiel in Flumserberg, war der Andrang gross. 

Das schöne Wetter lockte die Menschen am Samstagnachmittag aber nicht nur in die Berge. In Zürich bildete sich vor Dani Kisslings Eisdiele «Gelati am See» eine lange Schlange. «In der letzten halben Stunde habe ich über 20 Glacé verkauft», sagt der Eisverkäufer gegenüber TELE TOP. Er rechnet mit einer sehr umsatzstarken Wochenende.

TELE TOP hat sich an Ausflugszielen in der Region umgesehen:

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Nicht nur am Zürich-, sondern auch am Bodensee wimmelte es am Samstagnachmittag nur so von Familien, Jugendlichen und Pärchen. Viele holten zum ersten Mal in diesem Jahr den Töff oder den Oldtimer aus der Garage, um bei blendendem Sonnenschein am Unterseeufer entlang zu düsen.

Ebenfalls viel los war im Bruderhaus Winterthur. Die Verkehrskadetten hatten alle Hände voll zu tun, um die Autos auf die raren Parkplätze zu verweisen. Teilweise wurden die Autofahrer gar angehalten, umzukehren. Einen Parkplatz gefunden hat Ruth Wiesmann aus Aadorf TG. Die Rentnerin hat den Wildpark mit ihren Enkelinnen besucht. «Es haben ja keine Zoos offen. Deshalb ist das Bruderhaus eine willkommene Abwechslung mit kleinen Kindern», betont Wiesmann gegenüber TELE TOP. «Ich bin froh, dass wir wieder einmal Sonnenlicht tanken können.»

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