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Fünffacher Feuerteufel in Frauenfeld festgenommen

In Frauenfeld hat es am frühen Freitagmorgen gleich fünfmal gebrannt. Die Kantonspolizei Thurgau geht von Brandstiftung aus. Sie hat den mutmasslichen Täter verhaftet.

04.12.2020 / 14:25 / von: asl/sbr
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Am Freitagmorgen gegen 5 Uhr entdeckten Polizisten an der Rheinstrasse einen brennenden Container. (Bild: Kantonspolizei Thurgau)

Am Freitagmorgen gegen 5 Uhr entdeckten Polizisten an der Rheinstrasse einen brennenden Container. (Bild: Kantonspolizei Thurgau)

Die Feuerwehr konnte alle fünf Brände schnell löschen, ohne dass grösserer Schaden entstand. (Bild: Kantonspolizei Thurgau)

Die Feuerwehr konnte alle fünf Brände schnell löschen, ohne dass grösserer Schaden entstand. (Bild: Kantonspolizei Thurgau)

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Am Freitagmorgen kurz vor 3:45 Uhr entdeckte ein Bewohner sein brennendes Gartenhaus an der Wannenfeldstrasse in Frauenfeld. Er meldete sich bei der Kantonspolizei Thurgau, wie diese mitteilt. Nur eine halbe Stunde später ging bei der Kantonalen Notrufzentrale eine weitere Brandmeldung ein. Die Ladung auf einem Lieferwagen an der Weinstrasse hatte Feuer gefangen.

Um 4:30 Uhr folgte das dritte Feuer. Ein Passant bemerkte eine brennende Mulde an der Bahnhofstrasse und kurze Zeit später wurde durch die Feuerwehr selbst ein brennender Sonnenschirm beim Altweg entdeckt. Der fünfte und letzte Brand folgte gegen 5 Uhr. Polizisten stiessen auf einen brennenden Container an der Rheinstrasse.

Alle fünf Brände konnte die Feuerwehr rasch löschen und weiteren Schaden verhindern. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Verletzt wurde niemand.

Gemäss ersten Ermittlungen geht die Kantonspolizei Thurgau bei allen fünf Fällen von Brandstiftung aus. Sie konnte am Freitagmorgen einen dringend Tatverdächtigen festnehmen. Der 36-jährige Mann wurde inhaftiert, die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet.

Zeugenaufruf: Wer im Zusammenhang mit den Bränden Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Frauenfeld unter 058 345 24 60 zu melden.

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