Pull down to refresh...
zurück

Gnadenhof Luna wegen Schneemassen eingestürzt

Die starken Schneefälle sorgen in der Region für ein ziemliches Chaos. Bei der Stiftung Gnadenhof Luna in Schwendi ist das Dach unter dem starken Schnee eingebrochen. Die Stiftung sucht helfende Hände. Weiter beeinträchtigt der Schnee auch den Verkehr ziemlich.

14.01.2021 / 12:46 / von: sbr/sda
Seite drucken Kommentare
0
Die Schneemassen haben das Dach der Stiftung Gnadenhof Luna zum Einstürzen gebracht. (Bild: Facebook/ Stiftung Gnadenhof Luna)

Die Schneemassen haben das Dach der Stiftung Gnadenhof Luna zum Einstürzen gebracht. (Bild: Facebook/ Stiftung Gnadenhof Luna)

Wegen des Schnees mussten die Strassen geräumt werden. (Bild: brknews.ch)

Wegen des Schnees mussten die Strassen geräumt werden. (Bild: brknews.ch)

Der starke Schnee hat den Verkehr etwas lahmgelegt. (Bild: brknews.ch)

Der starke Schnee hat den Verkehr etwas lahmgelegt. (Bild: brknews.ch)

Der Schnee muss nun weggeschaufelt werden. (Bild: Facebook/ Stiftung Gnadenhof Luna)

Der Schnee muss nun weggeschaufelt werden. (Bild: Facebook/ Stiftung Gnadenhof Luna)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Der Gnadenhof Luna in Schwendi SG leidet unter den starken Schneefällen. Die Schneemassen haben ein Dach einstürzen lassen, berichtet «FM1 Today». Gründerin Theresia Seyffert bestätigt dies gegenüber RADIO TOP: «Ein Hauptdach ist komplett kollabiert.» Mehrere Anhänger seien nun unter dem Dach eingepfercht. Den Tieren gehe es aber gut. «Sie sind im Stall und werden mit Futter und Wasser versorgt.»

«Wir haben aktuell über einen halben Meter Neuschnee», sagt Theresia Seyffert. Aufgrund dieser gewaltigen Schneemassen bittet die Stiftung auf Facebook um Hilfe. Denn alleine könnten sie den gesamten Schnee nicht bewältigen.

Viel Neuschnee steigert Lawinengefahr und stört Bahnverkehr

Das Winterwetter sorgte für weitere Störungen des Bahnverkehrs. So war wegen Lawinengefahr am Donnerstagmorgen auch die Strecke zwischen Andermatt UR und Tschamut-Selva GR unterbrochen. Und wegen starker Winde fielen am Donnerstagmorgen zwischen Weissbad AI und Wasserauen AI sämtliche Züge aus, wie die SBB meldeten.

Nach einer milden Nacht sickerte am Donnerstagmorgen kalte Luft aus Nordosten in die Schweiz, wie SRF Meteo auf Twitter meldete. Damit sank auch die Schneefallgrenze. Im Osten und ganz im Norden schneite es am Morgen bereits bis in tiefste Lagen.

In den Bergen schneite es bereits in der Nacht stark. So kamen etwa in Arosa GR seit Mittwoch 65 Zentimeter Neuschnee dazu, wie Meteonews auf Twitter schrieb. Und es schneie kräftig weiter. In Arosa gab es in den letzten 40 Jahren nur dreimal mehr Neuschnee, wie Meteoschweiz auf Twitter zu berichten wusste.

Lawine verschüttet Strasse
Im Kanton Uri ging in der Nacht auf Donnerstag eine Lawine nieder. Wie Alertswiss meldete, ist infolge des Lawinenniedergangs die Strassenverbindung zwischen Seedorf und Isleten gesperrt. Schäden wurden der Urner Polizei keine gemeldet, wie es auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA hiess. Die Lawine sei ausgangs Seedorf niedergegangen, sagte ein Polizeisprecher. Die Feuerwehr sei vor Ort.

Wegen der grossen Lawinengefahr stellte die Matterhorn Gotthard Bahn am Donnerstagmorgen den Autoverlad Oberalp zwischen Andermatt UR und Sedrun GR ein, wie es auf Twitter hiess. Aus dem gleichen Grund stellte die Bahn den Betrieb zwischen Niederwald VS und Hospental UR ein. Eine Ersatzbeförderung sei zurzeit nicht möglich.

Beitrag erfassen

Keine Kommentare