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Gross-Gastronomen fühlen sich benachteiligt

Ostschweizer Gastronomen kritisieren die Bürokratie bei der Beantragung von Corona-Hilfsgeldern. Sie hätten bis heute keinen Rappen erhalten. Grund dafür könnte sein, dass sie Filialen in verschiedenen Kantonen haben.

06.03.2021 / 12:05 / von: das
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Ostschweizer Gastronomen wie der Besitzer der Gastrokette «La Focacceria» in St.Gallen kritisieren die Bürokratie bei der Beantragung von Corona-Hilfsgeldern. (Bild: www.focacceria-sg.ch)

Ostschweizer Gastronomen wie der Besitzer der Gastrokette «La Focacceria» in St.Gallen kritisieren die Bürokratie bei der Beantragung von Corona-Hilfsgeldern. (Bild: www.focacceria-sg.ch)

Sie hätten bis heute keinen Rappen erhalten, kritisiert auch der Betreiber der Restaurant-Kette «Stars and Stripes». (Bild: facebook.com/starsandstripes.ch)

Sie hätten bis heute keinen Rappen erhalten, kritisiert auch der Betreiber der Restaurant-Kette «Stars and Stripes». (Bild: facebook.com/starsandstripes.ch)

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Der Bund will Gastronomen mit bis zu 750'000 Franken unterstützen, damit ihr Betrieb die Corona-Pandemie einigermassen unbeschadet übersteht. Das Problem: Vor allem Gastro-Unternehmer mit Filialen in verschiedenen Kantonen fallen bei den Hilfsgeldern durch die Maschen.

Zwei dieser Gastronomen sind Enrico Himmelberg vom Restaurant-Betrieb Dine & Drink GmbH mit Sitz im Kanton Thurgau, der die Filialen «Tres Amigos» und «Stars and Stripes» betreibt. Aber auch Florian Reiser aus St.Gallen mit seiner Gastrokette «La Focacceria».

Die beiden kritisieren im «Blick», dass sie bisher noch keine finanzielle Unterstützung erhalten haben. Grund dafür ist laut ihnen, dass es schwierig ist, Gesuche einzureichen, wenn jemand eine grössere Firma hat. Wer also beispielsweise eine Restaurant-Kette führt, werde benachteiligt.

Der Bund hat mittlerweile reagiert und beschlossen, die Hilfsgelder speziell für Grossunternehmer aufzustocken. Wie hoch die Summe sein wird, ist derzeit noch offen.

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