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Grosser Rat diskutiert über Verwendung der Kantonalbank-Millionen

Der Thurgauer Grosse Rat hat am Mittwoch über die Verwendung der 127 Millionen Franken diskutiert, die dem Kanton aus dem Teilverkauf der Thurgauer Kantonalbank (TKB) zugeflossen sind. Geplant ist die Unterstützung von sieben Grossprojekten und 13 kleineren Vorhaben.

17.08.2022 / 15:53 / von: rpf/sda
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Die Verwendung der 127 Millionen Franken, die dem Kanton Thurgau aus dem Teilverkauf der Thurgauer Kantonalbank (TKB) zugeflossen sind, gab am Mittwoch im Grossen Rat viel zu reden. (Symbolbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Die Verwendung der 127 Millionen Franken, die dem Kanton Thurgau aus dem Teilverkauf der Thurgauer Kantonalbank (TKB) zugeflossen sind, gab am Mittwoch im Grossen Rat viel zu reden. (Symbolbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

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Der Rat nahm nach einer längeren Diskussion vom Bericht der Regierung Kenntnis. Gemäss der angepassten Version der vorberatenden Kommission sollen in die fünf grössten Projekte je 20 Millionen Franken fliessen.

Dazu gehören «Thurgauer Energienutzung aus dem Untergrund 2030», der Markt Thurgau in der Stadtkaserne Frauenfeld, der Digital Campus Thurgau in Kreuzlingen, der Berufsbildungs-Campus Ostschweiz in Weinfelden und das Projekt «Zukunft Kloster Fischingen» im Hinterthurgau.

10 Millionen Franken sind für ein Thurgauer Kultur- und Erlebniszentrum in Weinfelden vorgesehen, gut 3 Millionen für das Projekt «Ökologischer Schaufelraddampfer auf dem Untersee und Rhein». Dazu kommen 17 kleinere regionale Vorhaben, die jeweils maximal zwei Millionen Franken erhalten.

Die Regierung wird nun eine Vorlage ausarbeiten. Das letzte Wort zur Verteilung der Kantonalbank-Millionen haben die Stimmberechtigten.

Der Kanton hatte die TKB 2014 mit der Ausgabe von Partizipationsscheinen im Umfang von zehn Prozent des Grundkapitals an der Schweizer Börse kotiert. Aufgrund einer Überzeichnung flossen dem Kanton aus dem Börsengang 127,2 Millionen Franken zu.

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