Pull down to refresh...
zurück

Nach Testzentren-Schliessung: Kanton Thurgau führt Bewilligungspflicht ein

Seit der Einführung der Covid-Zertifikatspflicht schiessen im Kanton Thurgau Testzentren aus dem Boden. Bei Kontrollen hat der Kanton zum Teil Haarsträubendes entdeckt, so Gesundheitsdirektor Urs Martin. Mehrere Testzentren wurden geschlossen. Künftig müssen Anbieter ein Bewilligungsverfahren durchlaufen.

27.10.2021 / 16:47 / von: sda/mco/mle
Seite drucken Kommentare
0
Die Thurgauer Behörden haben Corona-Testzentren visitiert und dabei zum Teil Mängel festgestellt. Mehrere Zentren mussten schliessen. (Symbolbild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Die Thurgauer Behörden haben Corona-Testzentren visitiert und dabei zum Teil Mängel festgestellt. Mehrere Zentren mussten schliessen. (Symbolbild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Die Behörden hätten alle bekannten Testzentren visitiert, zum Beispiel auch solche in der Shisha-Szene, erklärte Martin. Dabei sei zum Teil Haarsträubendes festgestellt gekommen, etwa offen herumliegende Patienteninformationen. Die Behörden hätten mehrere Testzentren geschlossen. Die Regierung habe am Dienstag einen Beschluss zum Umgang mit den Covid-Testzentren gefasst. «Wir werden nun eine bewilligungspflicht einführen», sagt Gesundheitsdirektor Urs Martin gegenüber RADIO TOP. Testzentren müssten nun klare Voraussetzungen erfüllen. 

Im Interview mit RADIO TOP spricht der Regierungsrat über die egriffenen Massnahmen, um Testzentren besser zu regulieren:

audio

Ob die geschlossenen Testzentren eine Busse zahlen müssen, klärt der Kanton nun ab. 

Mit den neu zugelassenen Booster-Impfungen will der Thurgau am 15. November beginnen. Zwei mobile Equipen sollen vor allem in Pflegeheimen betagte Menschen impfen, sagte der Gesundheitsdirektor. Alle über 65-Jährigen können sich voraussichtlich ab dem 4. November beim kantonalen Impfzentrum für die Booster-Impfung anmelden.

Beitrag erfassen

Keine Kommentare