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Heftige Gewitter ziehen über das TOP-Land

Gewitter haben am Freitagabend in kurzer Zeit grosse Regenmengen und teilweise Hagel über weite Teile des Mittellandes gebracht. Die Front zog von Südwest nach Nordost und erreichte gegen 20.00 Uhr Zürich. Wetterdienste warnten vor Überschwemmungsgefahr.

06.08.2022 / 10:48 / von: pwa/sda
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Blitz, Donner, Hagel und Starkregen: das alles in ganz kurzer Zeit gab es am Freitagabend in einer «Gewitterwurst» von der Nordostschweiz bis ins Unterwallis. (Symbolbild: KEYSTONE/DPA dpa/Z5736/_BERND MÄRZ)

Blitz, Donner, Hagel und Starkregen: das alles in ganz kurzer Zeit gab es am Freitagabend in einer «Gewitterwurst» von der Nordostschweiz bis ins Unterwallis. (Symbolbild: KEYSTONE/DPA dpa/Z5736/_BERND MÄRZ)

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In der Schweiz hat es in der Nacht auf Samstag heftige gewittert.   

Der private Wetterdienst Meteonews führte auf Twitter den Begriff der "Gewitterwurst" ein, die in entsprechender Form das Mittelland überlagere und "von der Nordostschweiz bis ins Unterwallis" reiche.

Die grösste Regenmenge innerhalb von drei Stunden wurde gemäss SRF Meteo um 20.00 Uhr mit 60,5 Millimetern in Chateau d'Oex im Waadtland gemessen, gefolgt von Savognin in Graubünden mit 52,6 Millimetern. Weitere Messstationen verzeichneten deutlich geringere Wassermengen.

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Ein Video zeigt, wie auf der Autobahn bei Kreuzlingen TG der Verkehr zum Stillstand gekommen ist. (Quelle: TOP REPORTER)

 

Aber der Regen hatte um 20.00 Uhr noch lange nicht überall aufgehört. Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteoschweiz) meldete kurz nach 21.00 Uhr kräftige Gewitter am Flughafen Zürich-Kloten mit Böen von knapp 70 Kilometern pro Stunde und zahlreichen Blitzen.

Mehr als 15'000 Blitze

Über 15'000 Blitze zuckten über der Schweiz laut einer Zählung von SRF Meteo am Freitagabend, bezogen auf die zurückliegenden 24 Stunden. Am meisten blitzte es im Kanton Zürich, nämlich rund 4400 Mal, rund 2400 Mal im Thurgau, im Kanton Bern und in Graubünden je rund 2000 Mal.

Vielerorts fielen während des Abends teils grössere Hagelkörner. Entsprechende Meldungen kamen unter anderem aus Bern, Basel und Zürich.

Zuvor hatte der Freitag verbreitet noch einmal sehr hohe Temperaturen gebracht. Am heissesten war es in Stabio im Südtessin, wo laut Meteonews 36,6 Grad gemessen wurden. Genf brachte es demnach auf 35,3 Grad und Bern auf 34 Grad, womit die Bundesstadt das traditionell wärmere Basel übertraf mit dessen 33,7 Grad.

Warum gewisse Blitze einen Brand auslösen, andere nur Sachschaden, erklärt der Wetterfrosch Peter Wick im Beitrag von TELE TOP:

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