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Hitler-Tweet: BDP-Keller wird vermutlich aus der Partei ausgeschlossen

Mit seinem Tweet über Adolf Hitler löste Thomas Keller, ehemaliger Nationalratskandidat der Thurgauer BDP, letzte Woche einen Sturm der Entrüstung aus. Die Tage seines politischen Engagements könnten nun gezählt sein.

26.07.2018 / 14:05 / von: tvo
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Jürg Schumacher (links) äussert sich erstmals zu einem möglichen Parteiausschluss von Thomas Keller (rechts). (Bild: Fotomontage RADIO TOP; facebook.com/Thomas Keller; bdp.info/tg)

Jürg Schumacher (links) äussert sich erstmals zu einem möglichen Parteiausschluss von Thomas Keller (rechts). (Bild: Fotomontage RADIO TOP; facebook.com/Thomas Keller; bdp.info/tg)

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« …in der Person Adolf Hitler, sehe auch ich nicht nur den menschenverachtenden bösartigen Tyrannen und Diktator. […] So unendlich schlecht kann dieser Mann nicht gewesen sein.» schrieb der Thurgauer BDP-Mann Thomas Keller am Dienstag vor einer Woche auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

Die Tweets schlugen hohe Wellen. Nicht nur politische Gegner, sondern auch

BDP-Parteipräsident Martin Landolt bezogen klar Stellung gegen die Äusserungen von Keller. Landolt forderte den Rücktritt des Parteimitglieds. Nun äussert sich erstmals auch der Präsident der BDP Thurgau, Jürg Schumacher, zum Vorfall.  

Gegenüber dem «St.Galler Tagblatt» sagt Schumacher, dass Keller mit seinen Tweets eine Grenze überschritten hätte. Er sehe keine andere Möglichkeit als einen Parteiausschluss Kellers. Definitiv entscheiden wird die Partei aber erst an der nächsten Vorstandssitzung im August. 

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