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«Ich hätte den Veränderungsprozess enger begleiten sollen»

Der Thurgauer Kantonstierarzt hat seine Stelle nach wenigen Monaten gekündigt. Regierungsrat Walter Schönholzer räumt Fehler ein, hält aber am Reorganisationsprozess des Veterinäramts fest.

01.04.2020 / 17:50 / von: lny
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Regierungsrat Walter Schönholzer räumt Fehler beim Veränderungsprozess im Veterinäramt ein. (Bild: walterschoenholzer.tg.ch)

Regierungsrat Walter Schönholzer räumt Fehler beim Veränderungsprozess im Veterinäramt ein. (Bild: walterschoenholzer.tg.ch)

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Er hätte das Veterinäramt nach dem Fall Hefenhofen aufräumen und neu aufstellen sollen. Nun hat Kantonstierarzt Thomas Fuchs nach wenigen Monaten schon wieder gekündigt. Dies als Folge von mehreren Abgängen von Mitarbeitern. «Das Veterinäramt ist ein anspruchsvolles Amt», antwortet der zuständige Regierungsrat Walter Schönholzer auf die Frage, ob es so schwierig sei, das Amt zu führen.

Thomas Fuchs habe das Amt motiviert angetreten, aber der Reorganisationsprozess nach den Turbulenzen sei herausfordernd gewesen. «Den einen Mitarbeitern gingen die Veränderungen zu schnell, anderen zu langsam und zu wenig konsequent», so Schönholzer. Er räumt aber auch Fehler ein. «Rückblickend muss ich einräumen, dass ich den Veränderungsprozess früher und enger hätte begleiten müssen.»

Nun werde eine Übergangslösung gesucht mit den Mitarbeitern, die geblieben sind, aber auch mit den neuen. An der Neuorganisation wird nichts geändert, sagt Schönholzer. Diese werde konsequent umgesetzt. «Vielleicht müssen wir das Tempo, das wir an den Tag gelegt haben, nochmals anschauen», gibt Walter Schönholzer jedoch zu bedenken. Die Reorganisation sei aber notwendig, auch damit im Amt wieder Ruhe einkehrt.

Regierungsrat Walter Schönholzer über die Konsequenzen des Rücktritts von Thomas Fuchs im Beitrag von RADIO TOP:

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