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«Im Moment haben wir wirklich noch genug Betten»

Die Lage in den Spitälern in Ostfrankreich ist wegen der Coronavirus-Pandemie angespannt. Vor allem im Elsass in der Nähe der Schweizer Grenze gibt es derart viele Patienten, dass die Spitäler an ihre Grenzen kommen. Hilfe kommt jetzt aus der Ostschweiz.

30.03.2020 / 18:57 / von: mco
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«Im Moment haben wir wirklich noch genug Betten», sagt Cornelia Komposch am Montag in einem Interview mit RADIO TOP. (Archivbild: RADIO TOP/Marija Lepir)

«Im Moment haben wir wirklich noch genug Betten», sagt Cornelia Komposch am Montag in einem Interview mit RADIO TOP. (Archivbild: RADIO TOP/Marija Lepir)

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Als erster Ostschweizer Kanton wurde Schaffhausen vom Elsass um Hilfe angefragt. Aus Solidarität habe Schaffhausen deshalb zwei Corona-Patienten aufgenommen, meint Regierungsrat Walter Vogelsanger im Interview mit RADIO TOP. Den Entscheid begründet er damit, dass Schaffhausen kein Coronavirus-Hotspot sei und momentan noch Kapazitäten hat.

Auch den Kanton Thurgau hat Frankreich um Hilfe gebeten. Der Kanton hat daraufhin zwei Patienten aufgenommen. Dies sei zurzeit noch möglich, weil mit dem Covid-Zentrum in Frauenfeld Kapazitäten geschaffen worden sind, die noch nicht gebraucht werden, meint Regierungsrätin Cornelia Komposch im Interview mit RADIO TOP.

Sobald die Situation sich verändert und die Spitäler im Kanton Thurgau die Ressourcen brauchen, werden diese dann der lokalen Bevölkerung zur Verfügung stehen, beteuert die Regierungsrätin gegenüber RADIO TOP. 

Neben den Ostschweizer Kantonen haben auch andere Kantone wie Genf, Aargau und Neuenburg Corona-Patienten aus  Frankreich aufgenommen. Aus Italien sind noch keine Patienten in die Schweiz überführt worden, da Italien die Schweiz nicht um Hilfe ersucht hat.

Im Beitrag von RADIO TOP begründen die Kantonsregierungen ihren Entscheid, wieso sie Patienten aus Frankreich aufnehmen:

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