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Immer mehr Corona-Kreditbetrüger - auch in der Ostschweiz

Die Betrugsfälle im Zusammenhang mit den Corona-Krediten steigen markant an. Schweizweit laufen bereits Ermittlungen in knapp 350 Fällen. Auch die Ostschweizer Kantone bleiben nicht vor Betrügern verschont.

24.07.2020 / 04:45 / von: das
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In der Ostschweiz laufen derzeit in 27 Fällen Ermittlungen gegen Corona-Kreditbetrüger. (Bild: KEYSTONE/ALESSANDRO CRINARI)

In der Ostschweiz laufen derzeit in 27 Fällen Ermittlungen gegen Corona-Kreditbetrüger. (Bild: KEYSTONE/ALESSANDRO CRINARI)

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Der Bund hat Firmen in der Schweiz Corona-Kredite in Aussicht gestellt, die schnell und unbürokratisch bezogen werden können. Dies sollen dafür sorgen, dass die Unternehmen die wichtigsten laufenden Ausgaben wie Mieten bezahlen oder Ersatzinvestitionen tätigen können. So soll der wirtschaftliche Schaden durch die Corona-Pandemie gelindert werden.

Das Problem: Viele Firmen sehen mit den Corona-Krediten einen Weg zu schnellem Geld. Denn die detaillierte Prüfung wie bei der üblichen Kreditvergabe fällt weg. Laut Informationen der Zeitungen von «CH Media» hat die Meldestelle für Geldwäscherei bisher knapp 350 Fälle an die Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet. 

Im Kanton Zürich sind bisher rund 50 Fälle von Kreditbetrügern bekannt.

In den Ostschweizer Kantonen Thurgau, St.Gallen und beider Appenzell sind es deren 27. Spitzenreiter ist der Kanton St.Gallen, der mehr als die Hälfte aller Ostschweizer Fälle behandelt. Laut Angaben der St.Galler Staatsanwaltschaft wurden im Zusammenhang mit Corona-Kreditbetrügern auch schon Hausdurchsuchungen durchgeführt und Konten gesperrt. Verhaftungen gab es bisher aber noch keine.

Der Kanton Thurgau geht derzeit acht Fällen nach und Appenzell Ausserrhoden fünf. Noch keine Kreditbetrüger gibt es im Kanton Appenzell Innerrhoden. Doch die Innerrhoder Behörden erwarten, dass auch bei ihnen noch Fälle auftauchen werden.

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Locos
am 25.07.2020 um 01:35
Kann mir gut vorstellen welche Nationalität. Denn ersten Platz fürt.