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Immer mehr illegale Migranten in der Ostschweiz

Die SVP warnt vor einer erneuten Welle illegaler Migranten an der Grenze zu Österreich. Der Zoll und die Polizei bekräftigen diese Warnung mit hohen Zahlen.

23.09.2022 / 09:36 / von: nvi
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Die Ostschweizer Grenzwacht hat mit mehr als doppelt so vielen illegalen Einwanderer zu tun als noch letztes Jahr. (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Die Ostschweizer Grenzwacht hat mit mehr als doppelt so vielen illegalen Einwanderer zu tun als noch letztes Jahr. (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Die Ostschweizer Grenzwacht hat mit mehr als doppelt so vielen illegalen Einwanderer zu tun als noch letztes Jahr. (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Die Ostschweizer Grenzwacht hat mit mehr als doppelt so vielen illegalen Einwanderer zu tun als noch letztes Jahr. (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

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Im vergangenen November informierte der Kanton St.Gallen zusammen mit der Polizei und dem Zoll über die schwierige Situation an den Grenzbahnhöfen Buchs und St. Margrethen. Viele Flüchtlinge, vor allem Männer, aus Afghanistan würden illegal in die Schweiz einreisen. Von denen stelle praktisch keiner ein Asylgesuch, da die meisten direkt weiter nach Frankreich oder Grossbritannien möchten. Während die Schweizer Behörden Abklärungen für eine Rückübernahme nach Österreich träfen, seien viele dieser Personen bereits wieder verschwunden. 

Jetzt würden Ostschweizer SVP-Politiker vor einer zunahme der Migrationswelle warnen, schreibt das St.Galler Tagblatt. «Wir sitzen auf einem Pulverfass», sagt Nationalrat Mike Egger. Die Rückführung nach Österreich würde nur in Einzelfällen funktionieren, so der SVP-Politiker. Aufgrund des grossen Andrangs bleibe den Behörden nichts anderes übrig, als diese Personen zu registrieren und weiterreisen zu lassen. 

Wie die Kantonspolizei St.Gallen auf Anfrage vom St.Galler Tagblatt bestätigt, ist die Anzahl illegaler Einwanderer deutlich gestiegen. «Gegenwärtig sind die Zahlen sehr hoch. Zählten wir zu Beginnd es Jahres etwa 300 illegal einreisende Migrantinnen und Migranten pro Woche, so sind es heute zwischen 700 und 900», sagt Kommunikationschef Hanspeter Krüsi. Der grösste Teil komme nach wie vor aus Afghanistan und den Maghrebstaaten. Die Polizei stelle fest, dass die Schweiz fast ausschliesslich als Transitland benutzt werde. Krüsi betont, dass die Polizei deswegen nicht überlastet sei. Laut dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) sind in der Schweiz im ersten Halbjahr 2022 über 14'000 illegal einreisende Personen aufgegriffen worden, mehr als doppelt so viele wie im ersten Halbjahr 2021.

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B. Kerzenmacher
am 27.09.2022 um 03:09
Aufgrund der strengen Einreisevorschriften in Ländern wie Australien, Neuseeland, Japan, USA oder Kanada bleibt den Migranten eben nur noch die Einwanderung in die reichen europäischen Länder.
Roman
am 23.09.2022 um 15:41
Die Regierung will das ja so. BR Sommeruga bevorzugt ja diese Menschen anstatt das Volk, von dem sie ihren fürstlichen Gehalt bezieht. Dafür sind sie gut genug, aber nur dafür.