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In der Welt der Katzen

Obwohl die Katze für ihren starrsinnigen Kopf bekannt ist, ist der flauschige Vierbeier das beliebteste Haustier in der Schweiz. Die Sonderausstellung im Naturmuseum Thurgau in Frauenfeld zeigt, warum die Katze nicht nur ein Stubentier, sondern auch ein Jäger ist.

13.03.2019 / 18:01 / von: eob
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Die Ausstellung zeigt die biologische Seite der Katze. (Bild: RADIO TOP/Elena Oberholzer)

Die Ausstellung zeigt die biologische Seite der Katze. (Bild: RADIO TOP/Elena Oberholzer)

Die Katze frisst alles, was ihr in die Klauen gelangt und genug gross ist. Dazu zählen Mäuse, Vögel und Insekten. (Bild: RADIO TOP/Elena Oberholzer)

Die Katze frisst alles, was ihr in die Klauen gelangt und genug gross ist. Dazu zählen Mäuse, Vögel und Insekten. (Bild: RADIO TOP/Elena Oberholzer)

Die Hauskatze (links) stammt von der sogenannten Falbkatze (rechts) ab. (Bild: RADIO TOP/Elena Oberholzer)

Die Hauskatze (links) stammt von der sogenannten Falbkatze (rechts) ab. (Bild: RADIO TOP/Elena Oberholzer)

Die Katze hat sehr ausgeprägte Sinne. Ihre Schnauzhaare braucht sie zum Tasten, wenn sie zum Beispiel ihre kleine Beute nicht mehr sehen kann. (Bild: RADIO TOP/Elena Oberholzer)

Die Katze hat sehr ausgeprägte Sinne. Ihre Schnauzhaare braucht sie zum Tasten, wenn sie zum Beispiel ihre kleine Beute nicht mehr sehen kann. (Bild: RADIO TOP/Elena Oberholzer)

Die Katze ist sehr beweglich und hat eine enorme Sprungkraft. (Bild: RADIO TOP/Elena Oberholzer)

Die Katze ist sehr beweglich und hat eine enorme Sprungkraft. (Bild: RADIO TOP/Elena Oberholzer)

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Katzenhalter kennen es: Das geliebte Haustier bringt eine Maus oder einen Vogel als Trophäe nach Hause und miaut so lang, bis sie die Aufmerksamkeit bekommt. Dies ist ein Verhalten, das ganz normal ist, sagt der Museumsdirektor vom Naturmuseum Thurgau Hannes Geisser. Denn die Katze ist biologisch betrachtet ein Raubtier. «Das sieht man an ihren Fangzähnen oder an ihren Klauen, die gemacht sind, Tiere zu fangen und zu töten.» Mit Filmen und diversen Präparaten zeigt die Sonderausstellung der biologische Aspekt der Katze. Auf einem Holzsockel thront zum Beispiel ein riesen Katzenkopf, welcher die verschiedenen Sinne der Hauskatze aufzeigt und thematisiert.

Die Ausstellung «Die Katze. Unser wildes Haustier» im Beitrag von RADIO TOP:

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Doch auch der emotionale Aspekt des beliebten Haustieres wird angeschnitten. So zeigt eine Illustration, wie viel Geld Katzenhalter während 15 Jahren durchschnittlich für ihr Haustier ausgeben. Unter diesen 20‘000 Franken kaufen viele Katzenhalter Spielsachen. «Es gibt eine ganze Industrie, die Katzenkörbe produziert, obwohl die Katze diese gar nicht braucht, da sie ihren Schlafplatz selber sucht», sagt Hannes Geisser. Der emotionale Aspekt sickert zudem bei der Namensgebung durch. «Wir haben deshalb eine Namenshitliste mit prominenten Namen und ihren Katze gemacht». Die Besucher können dann die Namen ihrer Katze eintragen und danach wird ausgewertet, welcher Katzennamen der Beliebteste ist.

15 Module umfasst die Ausstellung «Die Katze. Unser wildes Haustier» im Naturmuseum Thurgau in Frauenfeld. In diesen 15 Modulen erfährt der Besucher vom 15. März bis zum 27. Oktober die biologische Seite der Katze.

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