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Kanton erteilt grünes Licht für neues Stadthaus Kreuzlingen

Der Kanton hat die erforderlichen Ausnahmebewilligungen für den Neubau des Stadthauses mit Tiefgarage und Neugestaltung Festwiese erteilt. Die Einsprachen wurden weitgehend abgelehnt, dennoch ist der Bau vorerst auf Eis gelegt.

23.10.2019 / 17:59 / von: mco
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Theoretisch könnte Kreuzlingen nun das Stadthaus-Projekt auf dem Bärenplatz wieder vorantreiben. (Screenshot: Google Maps)

Theoretisch könnte Kreuzlingen nun das Stadthaus-Projekt auf dem Bärenplatz wieder vorantreiben. (Screenshot: Google Maps)

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Das geplante Stadthaus von Kreuzlingen überschreitet mit einer Gebäudelänge von 111.30 Meter die im Kreuzlinger Baureglement festgelegte maximal zulässige Gebäudelänge von 50 Metern (Zone für öffentliche Bauten und Anlagen, ÖBA). Trotzdem überzeugte es neben der Wettbewerbsjury auch das Amt für Denkmalpflege. Nun hat auch noch das Departement für Bau und Umwelt des Kantons Thurgau (DBU) die Ausnahmebewilligungen genehmigt, teilt die Stadt mit.

Alle Einsprachen abgewiesen

Während der öffentlichen Auflage des Baugesuchs gingen sechs Einsprachen ein, wobei eine wieder zurückgezogen wurde. Die Einsprecher beantragten im Wesentlichen, die mit dem Bau- bzw. Vorentscheidgesuch aufgelegten Pläne für das Stadthaus-Projekt seien nicht zu genehmigen und es seien keine Ausnahmebewilligungen zu erteilen.

Das DBU hat nun Mitte Oktober das Bau- bzw. Vorentscheidgesuch beurteilt. Auf drei Einsprachen ist das DBU mangels Legitimation der Einsprecher gar nicht eingetreten. Die beiden anderen Einsprachen hat es bis auf einen Punkt abgelehnt und die beantragten Ausnahmebewilligungen, insbesondere auch diejenige für die Gebäudelänge, erteilt.

An der Medienkonferenz von Mittwoch zeigte sich der Stadtrat von Kreuzlingen erfreut über den Entscheid. Die Voraussetzungen wären geschaffen, nun mit den weiteren Planungsarbeiten vorwärts zu machen, heisst es in der Mitteilung der Stadt.

Projekt vorerst noch auf Eis gelegt

Gegen den Entscheid des DBU können die Einsprecher während 20 Tagen beim Verwaltungsgericht Beschwerde erheben. Des Weiteren sammelt das Initiativkomitee zur Freihaltung der Festwiese Unterschriften, um den Stadthaus-Bau auf der Festwiese zu verhindern. Die Sammelfrist läuft bis am 11. November.

Bis dahin bleibt das Stadthaus-Projekt weiterhin auf Eis gelegt, um keine weiteren Kosten zu generieren. Die Entscheidung das Projekt einzufrieren wurde nach den Einsprachen vom Sommer 2018 gefällt. 

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