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Kanton Thurgau empfiehlt Booster-Impfung für Gesundheitspersonal

Der Kanton Thurgau hat die Empfehlung für die Covid-19-Auffrischimpfung auf das Gesundheitsfachpersonal ausgeweitet. Die Empfehlung gelte für jene Personen, die mit vulnerablen und damit besonders gefährdeten Personen arbeiten.

19.11.2021 / 15:00 / von: mma/nzu
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Der Kanton Thurgau gibt die Boosterimpfung für das Gesundheitspersonal frei. (Symbolbild: KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER)

Der Kanton Thurgau gibt die Boosterimpfung für das Gesundheitspersonal frei. (Symbolbild: KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER)

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Der Kanton Thurgau drückt bei der Boosterimpfung - wie bereits angekündet - aufs Gaspedal. Er hat die Empfehlung auf das Gesundheitspersonal ausgeweitet, wie der Kanton am Freitag mitteilt. Im Thurgau wird die Auffrischimpfung neu auch für das Gesundheitsfachpersonal in Thurgauer Pflegeheimen, in Tagesbetreuungseinrichtungen für Menschen im Alter, bei der Spitex, auf Intensiv- und Covid-Stationen in den Akutspitälern und den Rehabilitationskliniken sowie im Rettungsdienst empfohlen, sofern ein regelmässiger Kontakt mit vulnerablen Personen oder Covid-Patientinnen und -Patienten bestehe.

Wie Parteien von links bis rechts im Thurgauer Grossen Rat auf die Impfempfehlung für das Gesundheitspersonal reagieren - im Beitrag von RADIO TOP:

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«Uns geht es um zwei Ziele: Erstens müssen vulnerable Personen geschützt werden, denn noch immer gehört die grosse Mehrheit der hospitalisierten Personen zu dieser Gruppe. Und zweitens wollen wir die ohnehin schon dünne Personaldecke der Gesundheitsfachpersonen vor unnötigen personellen Ausfällen durch Covid-Erkrankungen bewahren», sagt Regierungsrat Urs Martin. Denn für ihn steht nach wie vor fest: «Die Impfung ist ein entscheidender Faktor bei der Bewältigung der Pandemie. Die Impfung schützt in den meisten Fällen vor schweren Verläufen und senkt generell das Risiko einer Ansteckung.»

Mit diesem Schritt geht der Kanton Thurgau weiter als der Bund. Dieser hat die Boosterimpfung für Personen ab 65 Jahren, Bewohnerinnen und Bewohner und Betreute in Altersheimen, Pflegeheimen sowie Tagesbetreuungseinrichtungen für Menschen im Alter und in Einzelfällen für besonders gefährdete Personen im Alter von 16-64 Jahren mit chronischen Krankheiten freigegeben.

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roli
am 19.11.2021 um 11:27
Sollen doch zuerst die erste impfung machen????