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Kanton Thurgau entlastet Schule Wigoltingen im Schulstreit

Im abschliessenden Bericht des Kantons Thurgau entlastet dieser die Schule Wigoltingen. Bei der Untersuchung konnten keine schwerwiegenden Missstände festgestellt werden, allerdings gebe es Verbesserungspotential.

12.07.2019 / 19:04 / von: mco/sbr/pra
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Der Kanton zieht einen Schlussstrich unter den Schulstreit in Wigoltingen. (Screenshot: TELE TOP)

Der Kanton zieht einen Schlussstrich unter den Schulstreit in Wigoltingen. (Screenshot: TELE TOP)

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An der Sekundarschule in Wigoltingen hat mehr als die Hälfte der Lehrkräfte per Ende der Sommerferien gekündigt. Grund ist ein Streit mit der Schulleitung. Die Lehrer werfen den Verantwortlichen unter anderem schlechte Kommunikation zu Umstrukturierungen an der Schule vor.

Der Streit ging so weit, dass der Kanton eingebunden werden musste. Dieser hat den Schulstreit in den Themenbereichen: «Neues Sekundarschulmodell», «Arbeitsverhältnis Lehrpersonen», «Information und Kommunikation» sowie der «Bereich der kantonalen Aufsicht» vertieft geprüft und kommt zu dem Schluss, dass keine schwerwiegenden Missstände vorliegen.

Dennoch zeigten sich Mängel, heisst es in der Medienmitteilung des Kantons. Darin wird vor allem die Schulleitung kritisiert.

Die Schulleitung habe besonders bei der Umsetzung des neuen Sekundarschulmodells Fehler begannen, führt Paul Roth, der Generalsekretär des Erziehungsdepartement gegnüber RADIO TOP aus. Der Zeitplan sei sehr eng gewesen und dadurch war der Einbezug der Lehrer und auch der Eltern mangelhaft. Auch die Kommunikation des Projekts sei nicht optimal gewesen, weil daraus nicht hervorging wie das neue Modell genau aussieht.  

Der Sprecher der Eltern ist mit dem Abschlussbericht des Kantons nicht ganz zufrieden. Was er sich vom Kanton erwünscht hätte, im Beitrag von RADIO TOP. 

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Im Interview mit TELE TOP spricht Monika Egli-Alge von einer Schmutzkampagne:

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Hansjörg
am 15.07.2019 um 22:57
Herr Schätzle geniesst scheinbar seinen Ruhm in der Öffentlichkeit. Ich nenne das mal „Sensationsgeilheit“. Warum verstehen Sie nicht, dass seit Wochen nur noch Sie der Schule und der Gemeinde schaden, weil Sie den Konflikt nicht zur Ruhe kommen lassen. Sie machen es damit unmöglich, dass ein geregelter Ablauf in der Schule stattfinden kann. Die IG stellt nur eine Hand voll Wichtigtuer dar. Die Mehrzahl der Wigoltinger Bevölkerung lacht insgeheim über Sie.
Reimund Trau
am 13.07.2019 um 09:02
Und jetzt? Das Vertrauen in die Behörde und Schulleitung ist weg aber sie dürfen weiter amten. Der Plan für die Zukunft ist immer noch nicht klar und was bleibt ist die Unsicherheit, ob unsere Kinder richtig unterrichtet werden. Zudem ist Wigoltingen gespalten, vielen Dank dafür! Die Politik ist und bleibt eine Farce, das System krank. In jedem Unternehmen und Sportverein werden die Chefs entlassen, wenn sie unprofessionell arbeiten, hier nicht - bravo!