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Kanton Thurgau kippt Zwei-Haushalte-Regel

Der Kanton Thurgau schliesst sich den Forderungen anderer Ostschweizer Kantone an und wünscht sich vom Bundesrat weitere Lockerungen der Corona-Massnahmen. Zum Beispiel sollen die Restaurants schon ab dem 1. März ihre Aussenterrassen öffnen können. Die Thurgauer Zwei-Haushalte-Regel fällt Ende Monat.

21.02.2021 / 14:01 / von: pwa/sda
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Der Kanton Thurgau wünscht sich vom Bundesrat, dass Restaurants ab dem 1. März ihre Aussenbereiche wieder aufmachen können. (Symbolbild: KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI)

Der Kanton Thurgau wünscht sich vom Bundesrat, dass Restaurants ab dem 1. März ihre Aussenbereiche wieder aufmachen können. (Symbolbild: KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI)

Ab dem März dürfen im Kanton Thurgau wieder Personen aus mehr aus zwei Haushalten zusammenkommen. (Symbolbild: KEYSTONE)

Ab dem März dürfen im Kanton Thurgau wieder Personen aus mehr aus zwei Haushalten zusammenkommen. (Symbolbild: KEYSTONE)

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Dem Regierungsrat des Kantons Thurgau gehen die vom Bundesrat geplanten ersten Lockerungen zu wenig weit.

So fordert er zum Beispiel, dass Restaurants ihre Aussenbereiche ab dem 1. März öffnen können. Ähnliche Forderungen haben unter anderem auch die Kantone St.Gallen, Appenzell Innerrhoden und

Ausserrhoden

aufgestellt.

Damit könne der Corona-Müdigkeit der Bevölkerung entgegengewirkt werde, schreibt der Regierungsrat am Sonntag in einer Mitteilung. Ausgenommen werden sollen dabei Bars und Clubs. Per Anfang April - oder bei günstiger epidemiologischer Entwicklung schon Ende März - sollen zudem die Innenbereiche bewirtet werden können.

Weiter fordert der Regierungsrat, dass an privaten Veranstaltungen im Innenbereich auch mehr als fünf Personen zugelassen werden, wenn sie lediglich aus zwei Haushalten stammen. Zudem sollen draussen an sportlichen und kulturellen Aktivitäten 15 statt fünf Personen teilnehmen können - unter Einhaltung der nötigen Schutzmassnahmen wie: kein Körperkontakt, Abstand und allenfalls Maskentragen.

Wie andere Kantone fordert auch der Thurgauer Regierungsrat, dass die Altersgrenze im Bereich Sport und Kultur von geplant 18 auf 20 Jahre angehoben wird. Zudem soll drinnen unter Einhaltung der Schutzkonzepte wieder für alle Sport in kleinen Gruppen von 5 Personen möglich sein.

Nicht auf epidemiologische Lage stützen

Zum geplanten zweiten Öffnungsschritt äussert sich der Regierungsart inhaltlich noch nicht. Dieser werde erst aufgrund der Lage in der zweiten Märzhälfte und der Erfahrungen der Lockerungsmassnahmen per Anfang März 2021 einschätzbar sein.

Diese Lockerungen sollen aber nicht in erster Linie aufgrund der positiven Fallzahlen, der Inzidenz oder des Reproduktionswerts gefällt werden, sondern sich stärker auf die Testanzahl, die Positivitätsrate, auf die Hospitalisierungen und die Belegung der Intensiv-Stationen stützen. Die Öffnungsstrategie müsse zudem ganzheitlich sein und dürfe die verschiedenen Sektoren wie Bildung, Kultur, Sport, Freizeit, Restaurants nicht in Konkurrenz zueinander bringen.

Kantonale Massnahmen werden nicht verlängert

Der Regierungsart teilt zudem mit, dass die Regeln, die im Kanton über die Bundesmassnahmen hinausgehen, nicht weitergeführt werden. Es betrifft die Regelung, wonach an Veranstaltungen im Familien- und Freundeskreis maximal 5 Personen aus höchstens zwei verschiedenen Haushalten teilnehmen dürfen und um das Betriebsverbot von Bordellen und Erotiksalons. Die Massnahmen gelten noch bis 28. Februar 2021.

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Johannes W
am 23.02.2021 um 07:04
Nicht nur die Thurgauer warten im Land mit dem weltbesten Gesundheitssystem auf die Impfung.Meine Tochter ist BioChemikerin und sagt, Vitamin D könne die Abwehrkräfte gegen das Coronavirus stärken. Meine Erfahrung als 83-jähriger, noch immer ungeimpft auf der Liste meines Hausarztes stehend, tendiert eher zu Vitamin B.. Wie in allen Lebenslagen.
Hofer Ernst
am 22.02.2021 um 16:16
Bin auch fürs Impfen
Urs Zbinden - Meierhofer
am 22.02.2021 um 02:03
Herr Martin, wir würden uns lieber endlich Impfen lassen. Meine Mutter und meine Schwiegermutter beide ü90 aber auch meine Frau und ich, beide über 66 sind schon ewig angemeldet und haben trotz nachfragen noch immer keinen Termin. Von wegen Impfschiff mit Herrn Berset. Grosse Show aber rein gar nichts funktioniert.