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Kanton Thurgau verschärft Corona-Kontrollen

Der Kanton Thurgau kommt einer Forderung des BAG nach und verschärft die Kontrollen in Unterhaltungs- und Freizeitbetrieben. Veranstalter müssen neu eine Erklärung einreichen, womit sie bestätigen, dass sie ein Schutzkonzept haben und dieses auch einhalten.

04.08.2020 / 12:06 / von: mle
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Der Kanton Thurgau kommt einer Forderung des BAG nach und verschärft die Kontrollen in Unterhaltungs- und Freizeitbetrieben. (Symbolbild: KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Der Kanton Thurgau kommt einer Forderung des BAG nach und verschärft die Kontrollen in Unterhaltungs- und Freizeitbetrieben. (Symbolbild: KEYSTONE/Georgios Kefalas)

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Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat die Kantone angewiesen, in Unterhaltungs- und Freizeitbetrieben, verstärkte Kontrollen der Umsetzung von Schutzkonzepten durchzuführen. Ohne ein umsetzungsbereites Schutzkonzept dürfen Veranstaltungen nicht durchgeführt werden.

Der Kanton Thurgau trifft nun erste Massnahmen, wie er am Dienstag mitteilt. Betroffen seien Kultur-, Sport-, Freizeit- und Unterhaltungsveranstaltungen im Laienbereich und Sonderveranstaltungen von professionellen Betrieben ausserhalb des Regelbetriebs.

In einem ersten Schritt werde von Organisatoren solcher Veranstaltungen eine Erklärung verlangt, in der sie bestätigen, dass sie ein Schutzkonzept haben und dieses auch umsetzen. Die Erklärungen werden überprüft und bei Bedarf werden weitere Informationen zu den Schutzkonzepten eingeholt. So können stichprobenweise die Schutzkonzepte überprüft und deren Umsetzung vor Ort kontrolliert werden.

Umsetzung ist Eigenverantwortung

Da flächendeckende Kontrollen nicht möglich seien, liege es auch weiterhin primär an den Veranstaltern, die Schutzkonzepte einzuhalten. Auch Politische Gemeinden sowie Schul- und Kirchgemeinden sind angehalten, bei Veranstaltungen, die sie bewilligen oder in ihren Einrichtungen stattfinden, die Umsetzung eines aktuellen Schutzkonzeptes einzufordern.

Nicht betroffen seien private Veranstaltungen, die nicht in öffentlich zugänglichen Einrichtungen oder Betrieben stattfinden und deren teilnehmende Personen den Organisatoren bekannt sind, sowie Veranstaltungen mit bis zu 30 Personen.

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