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Konkurs über Phoenix Wohnen GmbH eröffnet

Über die Phoenix Wohnen GmbH ist definitiv Konkurs eingereicht worden. Der Firma gehören zwei Heime für schwer erziehbare Jugendliche im Kanton Thurgau. Die Geschäftsführerin Monika Egli-Alge hat nun mit einer Strafanzeige geantwortet.

19.03.2019 / 12:05 / von: sbr/sda
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Am Freitag wurde darüber informiert, dass Mitarbeiterinnen gegen Egli-Alge Strafanzeige eingereicht haben. (Bild: RADIO TOP/Ruëtsch Menzi)

Am Freitag wurde darüber informiert, dass Mitarbeiterinnen gegen Egli-Alge Strafanzeige eingereicht haben. (Bild: RADIO TOP/Ruëtsch Menzi)

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Die Phoenix Wohnen GmbH steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Am Dienstag ist über die sozialpädagogische Institution mit Sitz in Weinfelden TG der Konkurs eröffnet worden. Geschäftsführerin Monika Egli-Alge hat die Bilanz deponiert und die Angestellten per sofort freigestellt.

«Heute Morgen wurde der Konkurs über die Phoenix Wohnen GmbH eröffnet», sagte Pascal Schmid, Präsident des Bezirksgerichts Weinfelden, auf Anfrage von Keystone-SDA. Das Konkursbegehren sei schon vor drei Wochen gestellt worden. Im Betreibungsverfahren waren Forderung von 16'900 Franken geltend gemacht worden.

Weil die Geschäftsführerin Löhne schuldig geblieben ist, erstatteten die Mitarbeiterinnen Anzeige. Heimleiterin Jacqueline Romann bestätigte die Lohn-Ausstände. Die meisten der 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten den 13. Monatslohn nicht bekommen, auch die Februar-Löhne seien nicht bezahlt worden.

Strafanzeige gegen Heimleitung
Geschäftsführerin Monika Egli-Alge wehrt sich gegen die Anschuldigungen. Weil Rechnungen zu spät verschickt worden seien, sei es zu einem Liquiditätsengpass gekommen, sagte die bekannte Psychologin und Pädophilie-Expertin am vergangenen Freitag vor den Medien.

Nur vier Tage später hat sie die Bilanz deponiert. Ausserdem wurde Strafanzeige gegen die pädagogische Leitung wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung erstattet, wie es in der Mitteilung der Phoenix Wohnen GmbH vom Dienstag heisst.

Die Heimaufsicht des Kantons Thurgau sowie die Zuweiser von Jugendlichen in schwierigen Lebensphasen seien über die Anmeldung der Insolvenz informiert worden. «Es ist der Schlussstrich unter eine massiv geschäftsschädigende, auch medial geführte Kampagne gegen meine Person», so Monika Egli-Alge.

Nicht gangbar sei es für sie, die Verantwortung für die Jugendlichen in die Hände eines Vereins zu legen. Die Mitarbeitenden wollen die beiden sozialpädagogischen Wohngemeinschaften in Weinfelden und Müllheim mit insgesamt zwölf Plätzen weiterführen.

Die Interviews mit Monika Egli-Alge und Jacqueline Romann, ehemalige pädagogische Leiterin von Phoenix Wohnen, im Beitrag von TELE TOP :

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Lily Baumann
am 20.03.2019 um 08:23
Diese Monika Egli wurde schon seit Jahen, für mich immer mit einem grossen Fragezeichen versehen, von SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) als "qualifizierte" Fachperson in diversen Sendungen beigezogen. Vor noch nicht allzu langer Zeit gab diese Frau in 10vor10 ihre Meinung zum Besten. Ich hoffe, dass ich diese Frau in Zukunft nie mehr als Fachperson am TV aushalten muss.
Carolina.catalana
am 19.03.2019 um 22:07
Wenn wundert's Phoenix GmbH Konkurs gegangen. Ist doch unglaublich zuerst die betroffenen Ämtern ausnehmen und dann in den eigenen Sack Geld stecken und dann behaupten das Geld reiche nicht. Vielleicht sollte abgeklärt werden, wer dann das Grosse Geld bei der Immobilie noch gemacht hat. Und für das hat komischer Weise das Sozialamt stets genügend Geld. Klar wieso auch nicht den arbeitenden Bürgern immer noch mehr Steuern aufbürden um betrügerische Personen und deren Luxus zu finanzieren pfui Teufel
Peter Schultheiss
am 19.03.2019 um 19:25
Alle in den gleichen Topf: Wer Hilfesuchende zusammen mit pädophilen Kinderschändern (richterliche Weisungen und Auflagen) in die gleiche Therapiegruppe steckt, der tickt doch nicht richtig!