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Missverständnis schuld am tödlichen Tauchunfall bei Diessenhofen TG

Am Ostersonntag, 4. April 2021, wurde eine 29-jährige Taucherin in Diessenhofen von einem Kursschiff erfasst und tödlich verletzt. Nach diverser Beweiserhebung geht die Kantonspolizei Thurgau von einem Missverständnis zwischen Veranstalter und Schifffahrtsgesellschaft aus.

17.05.2021 / 09:36 / von: kpa
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Einsatzkräfte suchten am Ostersonntag nach einer vermissten Taucherin. Es wird vermutet, dass ein Missverständnis schuld an ihrem tödlichen Unfall sei. (Bild: BRK News)

Einsatzkräfte suchten am Ostersonntag nach einer vermissten Taucherin. Es wird vermutet, dass ein Missverständnis schuld an ihrem tödlichen Unfall ist. (Bild: BRK News)

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Nach Erkenntnissen vom Montag erkundigte sich der Veranstalter des Tauchganges vom Ostersonntag im Vorfeld bei der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) nach dem geplanten Kursschiffverkehr. Aufgrund eines Missverständnisses im E-Mail-Verkehr zwischen dem Veranstalter und der Schifffahrtsgesellschaft ging der Veranstalter irrtümlich davon aus, am Ostersonntag verkehre im Zeitraum des Tauchgangs kein Kursschiff. Zudem platzierte der Veranstalter keine vorgeschriebene Taucherflagge an der Ein- und Ausstiegsstelle.

Gestützt auf diese Erkenntnisse führt die Staatsanwaltschaft gegen den Geschäftsführer des Veranstalters eine Strafuntersuchung wegen fahrlässiger Tötung. Die Strafuntersuchung ist noch hängig. Es gilt die Unschuldsvermutung. Es wird beabsichtigt, nach Abschluss der Strafuntersuchung beim Bezirksgericht Frauenfeld Anklage zu erheben.

Die 29-jährige Taucherin ist am Ostersonntag tödlich verunfallt. Die Kantonspolizei Thurgau, Einsatzkräfte des Kantons Schaffhausen, sowie aus Deutschland suchten die Frau mit einem Grossaufgebot.

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