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Mosterei Möhl verarbeitet 800 Tonnen Äpfel pro Tag

Knapp 80'000 Tonnen Obst werden dieses Jahr zu Most verarbeitet. Bei der Mosterei Möhl laufen die Saftpressen auf Hochtouren. Damit sich die Lager nicht noch mehr füllen, müsste der Konsum von Apfelsaft steigen. Eine Herausforderung für das Ostschweizer Unternehmen.

16.09.2020 / 20:22 / von: lpe/mho/asl
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2020 ist ein gutes Apfeljahr. (Symbolbild: pixabay.com/Marco Roosink)

2020 ist ein gutes Apfeljahr. (Symbolbild: pixabay.com/Marco Roosink)

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Morgens um 9:00 Uhr treffen die Bauern im Minutentakt bei der Mosterei Möhl ein, um ihre Äpfel und Birnen abzuliefern. Das Ostschweizer Unternehmen setzt auf Frische.

«Der Weg eines Apfels vom Baum bis in den Tank oder die Flasche dauert nicht mehr als drei Tage», weiss Waagmeister Mathias Keller. Er kontrolliert die Ware bei der Annahme und wiegt sie. Zehn sogenannte Silos werden mit Wasser gefüllt, ehe das Obst hineingekippt wird. Davon gehen täglich bis zu 800 Tonnen durch die Saftpressen von Möhl.

Im Interview mit TELE TOP erklärt Waagmeister Mathias Keller, was einen guten Mostapfel ausmacht:

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Dieses Jahr ist ein gutes Apfeljahr. Damit die grossen Mengen an Saft nicht als Konzentrat im Lager landen, versucht Möhl den Absatz von Süssmost zu steigern. «Wir bringen immer wieder neue Produkte auf den Markt», sagt der Vorsitzende Geschäftsleiter Michael Arto. Die Coronakrise war für das Unternehmen hart. Im Sommer haben sie jedoch gemerkt, dass viele Schweizer in ihren Ferien zu Hause geblieben sind und Möhl getrunken haben.

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