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MXGP-Organisatoren machen Ernst

Der Motocross Grand-Prix of Switzerland in Gachnang bei Frauenfeld soll auch in Zukunft stattfinden. Obschon auch in diesem Jahr wieder ein Verlust resultierte, haben die Organisatoren wie geplant ein Baugesuch eingereicht, damit die Strecke für drei Jahre stehen bleiben kann.

18.09.2018 / 04:58 / von: das
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Fliegen die Motocross-Profis auch in Zukunft über die Strecke «Schweizer Zucker» bei Frauenfeld? (Screenshot: youtube.com/mxgptv)

Fliegen die Motocross-Profis auch in Zukunft über die Strecke «Schweizer Zucker» bei Frauenfeld? (Screenshot: youtube.com/mxgptv)

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Das Baugesuch liegt seit vergangenem Freitag im Gachnanger Gemeindezentrum öffentlich auf. Diesem ist zu entnehmen, dass der Parcours mit insgesamt elf Sprüngen neu während drei Jahren stehen bleiben soll, berichtet die «Thurgauer Zeitung». 2021 würden sie vollständig zurückgebaut. Weitere Teile der Infrastruktur wie Zuschauertribünen, VIP-Zelt oder Restaurants müssten jedoch auch künftig jedes Jahr neu auf- und abgebaut werden.

Die Veranstalter hatten bereits früher durchblicken lassen, dass der jährliche Auf- und Abbau der Strecke mit enormen Kosten von jeweils rund einer Viertelmillion Franken verbunden ist und es schwierig macht, schwarze Zahlen zu schreiben. Laut OK-Präsident Willy Läderach hat auch die dritte Ausgabe keine schwarzen Zahlen gebracht. Wie hoch der Verlust ausfällt, ist derzeit aber noch offen.

Ursprünglich hatten die Organisatoren des MXGP angekündigt, dass der Event nur eine Zukunft hat, wenn sie in diesem Jahr schwarze Zahlen schreiben. Diese Aussage hat nun jedoch offenbar keine Bedeutung mehr. Denn die Pläne für eine nächste Austragung laufen bereits, wie das eingereichte Baugesuch zeigt.

Trotz allem wird die Zeit knapp: Denn mit dem Weltmotorradverband FIM sowie dem Vermarkter Youthstream haben die Organisatoren nach wie vor keinen gültigen Vertrag für die nächste Austragungen. Dieser muss bis allerspätestens Ende November unter Dach und Fach sein. Gibt es jedoch Einsprachen gegen das Baugesuch, dürfte es kritisch werden.

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