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Neuer Film zeigt Rettung der Seeforelle im Bodensee vor dem Aussterben

In den 80er Jahre ist die Seeforelle im Bodensee beinahe ausgestorben. Deswegen haben Deutschland, Österreich und die Schweiz ein Förderprogramm ins Leben gerufen. Die Seeforelle wird deshalb am Bodensee künstlich vermehrt.

21.02.2021 / 18:05 / von: pwa/cst
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Ein neuer Dokumentarfilm eines begeisterten Fischers zeigt, wie das Überleben der Seeforellen im Bodensee sichergestellt wird. (Screenshot: TELE TOP)

Ein neuer Dokumentarfilm eines begeisterten Fischers zeigt, wie das Überleben der Seeforellen im Bodensee sichergestellt wird. (Screenshot: TELE TOP)

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Damit die Seeforelle im Bodensee nicht ausstirbt, findet eine künstliche Vermehrung statt. Um dieses Thema den Menschen näher zu bringen, hat Dominique Lambert einen Dokumentarfilm dazu gedreht. Der begeisterte Thurgauer Fischer war einmal bei einer Abfischung dabei und kam so auf die Idee, den Prozess von A bis Z zu begleiten.

Zwischen Weihnachten und Neujahr findet die sogenannte Abfischung statt, bei welcher Seeforellen, die zum Laichen Strom aufwärts schwimmen, gefangen werden. In der Fischzucht werden die Fische betäubt und die Eier oder Spermien werden ihnen entnommen. Wenn die jungen Fische geschlüpft sind, werden sie dann wieder in die Natur eingegliedert.

Für Dominique Lambert ist wichtig, dass diese künstliche Vermehrung durch den Menschen nur dann gemacht wird, wenn es wirklich nötig ist. Der Idealfall sei jedoch, dass sich die Fische natürlich fortpflanzen. In den Wintermonaten kommt es jedoch immer wieder zu Hochwasser. Dies ist für den Laich der Seeforelle gefährlich, da er durch das viele Wasser weggespült wird. Durch die künstliche Vermehrung wird sichergestellt, dass die Generation an Fischen nicht verloren geht.

TELE TOP hat den Dokumentarfilmproduzenten am Bodensee besucht:

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