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Nur fünf Sitze aber acht Kandidierende bei der Stadtratswahl Frauenfeld

Drei der fünf bisherigen Mitglieder des Stadtrats Frauenfeld haben auf eine erneute Kandidatur verzichtet. Zwei bisherige und sechs neue Kandidatinnen und Kandidaten kämpfen um den Einzug in den Stadtrat.

31.01.2019 / 11:40 / von: pwa
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Acht Kandidatinnen und Kandidaten, aber nur fünf Sitze. Alle Kandidierenden der Stadtratswahl Frauenfeld. (Bild: RADIOTOP/Max Comtesse/Patrick Walther)

Acht Kandidatinnen und Kandidaten, aber nur fünf Sitze. Alle Kandidierenden der Stadtratswahl Frauenfeld. (Bild: RADIOTOP/Max Comtesse/Patrick Walther)

Stadtpräsident Anders Stokholm (FDP, bisher) zeigt auf dem Staatsarchiv die zukünftigen Herausforderungen der Stadt. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Stadtpräsident Anders Stokholm (FDP, bisher) zeigt auf dem Staatsarchiv die zukünftigen Herausforderungen der Stadt. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Elsbeth Aepli (CVP, bisher) auf ihrer Terrasse. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Elsbeth Aepli (CVP, bisher) auf ihrer Terrasse. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Johannes Eiholzer (CH, neu) in seinem eigenen Wahllokal. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Johannes Eiholzer (CH, neu) in seinem eigenen Wahllokal. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Barbara Dätwyler (SP, neu) geht gerne ins Naturmuseum Frauenfeld. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Barbara Dätwyler (SP, neu) geht gerne ins Naturmuseum Frauenfeld. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Andreas Elliker (SVP, neu) auf dem Sportplatz kleine Allmend. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Andreas Elliker (SVP, neu) auf dem Sportplatz kleine Allmend. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Fabrizio Hugentobler (FDP, neu) bei der Friedenslinde oberhalb von Frauenfeld. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Fabrizio Hugentobler (FDP, neu) bei der Friedenslinde oberhalb von Frauenfeld. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Roland Wyss (EVP, neu) vor dem «Wohnheim Adler». (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Roland Wyss (EVP, neu) vor dem «Wohnheim Adler». (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Stefan Leuthold (GLP, neu) in der Nähe des Lindenpark beim Bahnhof Frauenfeld. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Stefan Leuthold (GLP, neu) in der Nähe des Lindenpark beim Bahnhof Frauenfeld. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

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Lediglich der Stadtpräsident Anders Stokholm von der FDP und die Stadträtin Elsbeth Aepli von der CVP wollen erneut in den Stadtrat. Das Stadtpräsidium von FDP-Politiker Anders Stokholm ist unumstritten. Der 52-jährige sagt, er habe nach einer Amtszeit erst gerade angefangen. Ohne Gegenkandidat stehen seine Chancen auf eine zweite Amtsperiode sehr gut.

RADIO TOP hat Anders Stokholm an einem Ort getroffen, an dem die kommenden Herausforderungen gut zu sehen sind.

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Neben Stadtpräsident Anders Stokholm ist Elsbeth Aepli von der CVP die einzige des Kandidatenkarussells, welche schon bisher im Stadtrat sass. Die Juristin sitzt seit 2003 in der Stadtregierung. Sie will ihr Departement Alter und Gesundheit bei einer Wiederwahl weiterführen.

RADIO TOP hat sich mit Elsbeth Aepli bei ihr zuhause getroffen.

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Der jüngste der neuen Kandidaten ist mit 28 Jahren Johannes Eiholzer von der lokalen Partei Chrampfe und Hirne, kurz CH. Der studierte Betriebsökonom arbeitet für die Stadt Frauenfeld im Amt für Kultur. Ein politisches Amt bekleidete er bisher jedoch nicht. Er will den Sitz seines zurücktretenden Parteikollegen Urs Müller verteidigen. Seine Kernanliegen drehen sich um die Bodenpolitik der Stadt sowie eine starke Transparenz des Stadtrats.

RADIO TOP besuchte Johannes Eiholzer in seinem Wahllokal in Frauenfeld.

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Die SP will ihren bisherigen Stadtratssitz durch Barbara Dätwyler verteidigen. Sie ist aktuell Gemeinderätin in Frauenfeld und auch Kantonsrätin. Die 44-jährige Pflegefachfrau will nun in den Stadtrat. Ihre Kernanliegen betreffen die Sozialpolitik. Sie setzt sich ein für faire Arbeitsbedingungen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, insbesondere für Frauen.

RADIO TOP hat Barbara Dätwyler im Naturmuseum Frauenfeld getroffen.

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Der Landwirt Andreas Elliker will den Sitz der SVP im Stadtrat behaupten. Er sitzt schon länger im Gemeinderat von Frauenfeld. Ausserdem präsidiert der 33-jährige die SVP der Stadt Frauenfeld. Die Stadt Frauenfeld brauche eine solide Liegenschafts- und Finanzstrategie. Nur so könnten Sanierungsprojekte in Angriff genommen werden, ohne die Steuerzahler übermässig zur Kasse zu bitten.

RADIO TOP hat mit Andreas Elliker auf dem Sportplatz Kleine Allmend in Frauenfeld gesprochen.

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Mit Fabrizio Hugentobler greift die FDP die bisherige Sitzverteilung im Stadtrat an. Würde Fabrizio Hugentobler gewählt, wäre er neben Stadtpräsident Anders Stokholm der zweite FDP-Politiker im Stadtrat. Der Feuerwehrkommandant und Amtsleiter Freizeitanlagen und Sport in Frauenfeld hatte bisher kein politisches Amt inne. Er sieht Chancen und Herausforderungen in Frauenfeld, wie beispielsweise den Verkehr oder den Wohnungsbau. Bei allen Projekten sei es wichtig, die Finanzierbarkeit im Auge zu behalten und der Bevölkerung einen Preis zu nennen.

Fabrizio Hugentobler hat RADIO TOP seinen «Kraftort» in Frauenfeld gezeigt.

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Die EVP will mit Roland Wyss nach langer Absenz wieder in die Stadtregierung. Die EVP verlor ihren Sitz 2002 an die SVP. Der Baufachmann Roland Wyss hat bis 2013 politische Erfahrung im Gemeinderat der Stadt gesammelt. Wird er gewählt, will er die Arbeit der bisherigen Stadträte geradlinig fortsetzen. Ein besonderes Augenmerk möchte der 47-jährige auf den Veloverkehr legen.

RADIO TOP konnte Roland Wyss im «Wohnheim Adler» treffen, wo er sich freiwillig engagiert.

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Stefan Leuthold von der GLP versucht für seine Partei erstmals einen Sitz im Stadtrat zu erobern. Er war bis 2016 im Gemeinderat und sitzt seit 2012 auch im Kantonsrat. Der 51-jährige Unternehmer setzt Schwerpunkte in der Verkehrspolitik und in der Förderung von erneuerbaren Energien. Letzteres will er durch wirtschaftliche Anreize erreichen. In der Verkehrspolitik setzt er auf die Förderung des Veloverkehrs.

Stefan Leuthold hat RADIO TOP einen seiner Lieblingsorte in Frauenfeld gezeigt.

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Gewählt wird der Stadtrat von Frauenfeld am 10. Februar, ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 31. März statt. Bei einem zweiten Wahlgang können auch Kandidatinnen und Kandidaten eingreifen, welche beim ersten Wahlgang noch nicht aufgestellt waren. Ausserdem reicht im zweiten Wahlgang, anders als im Ersten, ein relatives Mehr. Gleichzeitig mit dem zweiten Wahlgang finden auch die Gemeinderatswahlen in Frauenfeld statt. Die Zusammensetzung des Parlaments könnte sich also gleichzeitig mit der Wahl des Stadtrats verändern.

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