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Offene Bücherschränke in Frauenfeld haben Abfallproblem

In den Kleinstbibliotheken sollten die Frauenfelder eigentlich interessanten Lesestoff finden. Doch die offenen Bücherschränke in der Stadt Frauenfeld haben ein Problem: Immer öfters sind dort Bücher zu finden, die besser im Abfall gelandet wären.

11.11.2019 / 09:55 / von: mma/rof
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Oft werden alte Bücher in den Bücherregalen deponiert. (Symbolbild: Pixabay.com/Pexels)

Oft werden alte Bücher in den Bücherregalen deponiert. (Symbolbild: Pixabay.com/Pexels)

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Die Stadt Frauenfeld betreibt seit 2017 drei offene Bücherschränke, die an sieben Tagen pro Woche rund um die Uhr geöffnet sind. Sinn und Zweck dieser Kleinstbibliotheken ist es, interessante Bücher zu teilen und anderen Literaturfreunden zugänglich zu machen. Die Regel lautet dabei: Literaturfreunde dürfen pro Besuch maximal drei Bücher holen oder bringen. Für Ordnung in den Bücherschränken sorgen drei ehrenamtliche Paten sowie die Benutzer.

Doch die kleinen Bibliotheken leiden unter einem Problem. Es gebe immer wieder Personen, die sackweise Bücher in den offenen Bücherschränken deponieren, die besser direkt im Abfall entsorgt worden wären. Dies geht aus einer Mitteilung der Stadt vom Montag hervor. Als Beispiele nennt die Stadt zerfledderte Romane, verklebte Kochbücher, Billigromane, Pamphlete, Broschüren, veraltete Computer-Lehrbücher, Gebrauchsanweisungen für Haushaltsgeräte, Konsalik-Sammlungen oder Schulbücher.

Im Interview mit RADIO TOP erklärt Christof Stillhard, Leiter des Amt für Kultur Frauenfeld, das Problem:

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Was den Frauenfelder besonders gefällt, weiss die Stadt auch. In den Bücherschränken seien moderne, neuwertige und saubere Romane, Erzählungen, Kinderbücher, Fotobände oder Biografien sowie aktuelle Sachbücher besonders beliebt.

Im Interview mit TELE TOP spricht Christof Stillhard, Kulturleiter von Frauenfeld, Klartext:

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