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Ostschweizer Flugplätze kämpfen gegen neue Luftraumregulierung

Der Luftraum rund um den Flughafen Zürich ist komplex und verschachtelt. Dies soll sich ändern, doch der vorgeschlagene Systemwechsel kommt bei den Ostschweizer Flugplätzen gar nicht gut an. Im Gegenteil – sie fürchten um ihre Existenz.

05.09.2019 / 18:54 / von: mga/mma
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Der Luftraum um den Flughafen Zürich soll neu organisiert werden. (Bild: Screenshot/TELE TOP)

Der Luftraum um den Flughafen Zürich soll neu organisiert werden. (Bild: Screenshot/TELE TOP)

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In Sitterdorf dürfen Flugzeuge bislang 7500 Fuss, also 2286 Meter, hoch fliegen ohne sich dafür bei SkyGuide zu melden. Das sei jetzt schon knapp, bedenke man, dass die dort ansässigen Fallschirmspringer um einiges höher geflogen werden möchten. Und nun will das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) diese Höhe auch noch um 1000 Fuss verringern. Der CEO des Sitterdorfer Flugplatzes, Willi Hefel ist empört und meint: «Dann können wir zu machen.»

Bruno Scherrer, Mitglied des Zentralvorstandes vom Aero-Club Schweiz, unterstreicht die Aussage von Hefel und fügt hinzu: «Nicht nur Sitterdorf wäre betroffen. Auch Amlikon-Bissegg und Winterthur müssten wohl den Betrieb einstellen.»

Auch der Dritte im Bunde der Thurgauer Flugplätze sieht seine Existenz bedroht. Wie die «Thurgauer Zeitung» schreibt, fürchtet auch der Flugplatz Lommis ums Überleben bei einer Anpassung neuer Luftraumzonen (TMA-Sektoren).

Das BAZL wiederum versteht den Unmut nicht. Das durchfliegen der TMA-Sektoren sei auch weiterhin möglich. Ein Funkspruch bei SkyGuide genüge und man dürfe so hoch fliegen, wie man eben wolle.

Das stellt die Flugbetreiber allerdings nicht zufrieden.

TELE TOP hat die Ostschweizer Flugplätze besucht und mit Betroffenen gesprochen:
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