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Ostschweizer Spitäler sind auf mehr Corona-Patienten vorbereitet

Wegen den steigenden Corona-Infektionen nimmt auch die Zahl der Patienten in den Spitälern zu. Das Spital Schwyz hat bereits Alarm geschlagen. Im Kanton Thurgau und St.Gallen seien die Spitäler jedoch auch auf einen grösseren Ansturm vorbereitet. Einzig ein Personalmangel stelle eine Gefahr dar.

15.10.2020 / 12:27 / von: szw
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Ostschweizer Spitäler sind auf einen Corona-Patienten Ansturm vorbereitet. (Symbolbild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

Ostschweizer Spitäler sind auf einen Corona-Patienten Ansturm vorbereitet. (Symbolbild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

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Die Zahl der Corona-Infektionen hat rapide zugenommen. Am Mittwoch haben sich laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) innerhalb eines Tages 2'823 Personen mit dem Virus angesteckt. Solche Infektionen enden nicht selten im Spital. Das Spital im Kanton Schwyz hat deshalb bereits Alarm geschlagen. Ihre Stationen seien laut diversen Medienberichten ausgelastet. Der Chefarzt für Innere Medizin hat sich auch per Videobotschaft an die Bevölkerung gerichtet und erneut an die Corona-Massnahmen erinnert.

Ostschweizer Spitäler sind vorbereitet

Auch im Kanton St.Gallen haben die Fallzahlen stark zugenommen. Dennoch sei die Lage laut Philipp Lutz vom Kantonsspital St.Gallen im Moment überschaubar. Es befinden sich derzeit 17 Covid-Patienten auf normalen Stationen im Kantonsspital, 7 Personen werden auf der Intensivstation betreut. Für den Fall eines massiven Anstieges würde das Spital über ein Konzept verfügen, nach welchem das Personal umdisponiert würde. Dennoch müsste die Kapazität auf der Intensivstation scharf beobachtet werden. Es gebe natürlich nicht nur Corona-Patienten, die Intensivpflege benötigten. In einem solchen Fall sei jedoch vor allem wichtig, dass genügend Personal vorhanden sei.

Der Kanton Thurgau verzeichnet zwar schweizweit gesehen keinen enormen Anstieg bei den neuen Fallzahlen, dennoch haben Spitäler vorsorglich medizinisches Personal aus den Ferien zurückgeordert. Wie der Geschäftsführer der Spital Thurgau AG, Marc Kohler, gegenüber RADIO TOP berichtet, sei die Lage in den Spitälern aktuell sehr ruhig und es werde genügend Platz für Corona-Patienten freigehalten. Wo sich laut Mark Kohler aktuell intern jedoch Probleme bemerkbar machen, sei bei der psychischen Lage der Mitarbeitenden. Stets mitten im Geschehen zu stecken, sei mit viel Druck verbunden. Die Spitäler versuchen den Mitarbeitenden in diesen Belangen jedoch entgegenzukommen. Wie sie das machen, hat der Geschäftsführer nicht weiter ausgeführt.

Die Spitäler Schaffhausen teilen schriftlich mit: «Die Situation am Kantonsspital Schaffhausen ist angespannter als noch vor einigen Wochen. Aktuell werden auf der Isolationsstation zwei Patienten mit positivem Coronatest behandelt. Zusätzlich ist aber ein Mehrfaches an Verdachtsfällen hospitalisiert, welche ebenfalls isoliert werden müssen, bis das Testresultat vorliegt. Auf der Intensivstation am Kantonsspital befinden sich derzeit keine bestätigten Coronafälle und keine Verdachtsfälle.»

Im Beitrag von RADIO TOP berichten die Spitäler über ihre aktuelle Lage:

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