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Ostschweizer Spitäler weitgehend zurück im Normalbetrieb

Die Spitäler in der Ostschweiz haben den Rückstand bei den Wahleingriffen aufgeholt. Beim Personal zeigen sich allerdings Lücken. Viele Fachkräfte hätten in der Pandemie ihren Job an den Nagel gehängt.

21.10.2021 / 07:07 / von: mma
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Die Wahleingriffe konnten zum grössten Teil nachgeholt werden. (Symbolbild: KEYSTONE/EPA MTI/ZOLTAN BALOGH)

Die Wahleingriffe konnten zum grössten Teil nachgeholt werden. (Symbolbild: KEYSTONE/EPA MTI/ZOLTAN BALOGH)

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Die Coronapandemie hat das Schweizer Gesundheitssystem ausgereizt. Die Intensivstationen waren voll, die Ressourcen knapp und das Personal überlastet. Vor allem während der zweiten Welle mussten Spitäler Wahleingriffe aufschieben, um die Pandemie zu bewältigen.

In der Ostschweiz sei nun weitgehend wieder der Normalbetrieb in den Spitälern eingekehrt, berichtet das St.Galler Tagblatt. Die OP-Planung laufe wieder normal, sagt ein Sprecher des Kantonsspital St.Gallen (KSSG) gegenüber der Zeitung. Jedoch konnten noch nicht alle Termine nachgeholt werden. Auch im Kanton Thurgau wurden die Wahleingriffe nachgeholt, erklärt Marc Kohler, CEO der Spital Thurgau AG, auf Anfrage der Zeitung.

Auslastung hoch, Personal knapp

In beiden Kantonen seien die Spitäler allerdings nach wie vor gut ausgelastet. Seit Beginn der Pandemie gebe es in St.Gallen eine Häufung von Spitzentagen, an denen überdurchschnittlich viele Leute im Spital seien. Dies sei zum einen auf Corona zurückzuführen. Zum anderen könnten die Spitalschliessungen im Kanton ebenfalls dazu beigetragen haben.

Nach wie vor angespannt ist die Situation beim Pflegepersonal. Es ist immer noch ein Mangel vorhanden. Am KSSG sind momentan rund 50 Stellen zu besetzen. Insbesondere Pflegefachleute mit spezialisierten Zusatzausbildungen in Bereichen wie Intensivpflege oder Notfallmedizin seien sehr gesucht.

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