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Planung der Bodensee-Thurtalstrasse BTS verzögert sich weiter

Am Dienstag hat die Verkehrskommission des Nationalrats entschieden, die Bodensee-Thurtalstrasse BTS, nicht zu priorisieren. Damit wird die Strasse von Weinfelden nach Amriswil frühestens in sechs Jahren realisiert. Nun wird bekannt: Auch die Projektplanung verzögert sich.

07.11.2018 / 15:55 / von: mle
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Die Planung der Bodensee-Thurtalstrasse verzögert sich. Erst gestern hat die Verkehrskommission des Nationalrats entschieden, die Bodensee-Thurtalstrasse, kurz BTS, nicht zu priorisieren. Damit wird die Strasse von Weinfelden nach Amriswil frühestens in sechs Jahren realisiert. 

Die zuständige Thurgauer Regierungsrätin Carmen Haag gibt nun zudem bekannt, dass sich auch die Projektplanung verzögert. Das generelle Projekt hätte Ende Jahr dem Bund übergeben werden sollen, sagt Haag gegenüber RADIO TOP. «Wir machen noch zusätzliche Abklärungen, weshalb es sich bis ins erste Halbjahr 2019 verzögert.» Das spiele allerdings keine Rolle, da der Bund die Strasse erst auf den 1. Januar 2020 übernehme. So hätten sie noch genügend Zeit, dem Bund die Unterlagen zu übergeben. 

Das ausführliche Gespräch mit Carmen Haag:

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Haag gehe davon aus, dass die Verkehrskommission des Nationalrats die BTS priorisiert, sobald das generelle Projekt vorliege. Der Bau der BTS kostet voraussichtlich 1,5 Milliarden Franken. Ohne Gelder des Bundes ist das Projekt nicht realisierbar.

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