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Politiker begrüssen Steg am Bodensee in Romanshorn

Der gewünschte Steg in Romanshorn kommt gut an. Der Stadtrat wünscht sich einen bis zu 400 Meter langen Steg am Bodensee. Romanshorner Grossräte unterstützen diese Idee.

29.07.2020 / 12:46 / von: sbr/cgr
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Vielleicht ziert bald ein langer Steg die Kulisse der Hafenstadt Romanshorn. (Bild: pixabay.com/ lizzyliz)

Vielleicht ziert bald ein langer Steg die Kulisse der Hafenstadt Romanshorn. (Bild: pixabay.com/ lizzyliz)

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Ein 400 Meter langer und bis zu sechs Meter breiter Steg am Bodensee. Das ist der Traum des Romanshorner Stadtrats. Bereits vor einigen Jahren, war ein Steg Thema. Damals scheiterte er aber an der Finanzierung. Nun soll diese mithilfe der Thurgauer Kantonalbank gemeistert werden. Diese stellt über 100 Millionen Franken aus ihrem erfolgreichen Börsengang für spezielle Projekte zur Verfügung.

RADIO TOP hat bei Romanshorner Grossräten nachgefragt, was sie vom Steg am Bodensee halten:

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Die FDP Grossrätin Brigitte Kaufmann ist von der Idee begeistert. Dies gäbe mehr Spazierfläche, ohne Beeinträchtigung des Ufers: «Es ist eine Öffnung und Entlastung des Seeufers.» Ausserdem könne der Steg auch eine Bereicherung für die Umwelt bedeuten. Das glaubt auch Turi Schallenberg, Grossrat der SP: «Es kann ja auch etwas positives sein, wenn die Fische Schatten erhalten. Dennoch ist es wichtig, dass es keinen negativen Einfluss auf Fauna und Flora hat.»

Trotz Begeisterung, der Steg am Bodensee in Romanshorn ist bisher nur eine Idee. Als allererstes muss die Hafenstadt von der TKB für die Finanzierung ausgewählt werden. Anschliessend muss das Projekt bearbeitet und auch noch abgesegnet werden. Frühestens in fünf Jahren könnte es also mit dem Bau losgehen.

Die Hafenstadt möchte für Touristen attraktiver werden und der Steg wäre eine Attraktion, welche im Sommer und Winter benutzt werden könnte. Dieser Meinung sind auch die Menschen, welche in Romanshorn flanieren. Alle würden einen Steg begrüssen, dies zeigt die TELE TOP-Umfrage.

Der Stadtpräsident, Roger Martin, würde es aber überraschen, wenn es keinen Widerstand gegen das Projekt geben würde. Denn gerade mit der geplanten Länge vom Steg, könnten einige nicht einverstanden sein, so Roger Martin gegenüber TELE TOP.

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