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Private nehmen Flüchtlinge bei sich auf

In Hagenwil bei Amriswil TG haben zwei Frauen jeweils eine Ukrainerin und ihre Töchtern bei sich aufgenommen. Der Kanton berichtet von schwierigen Situationen bei Privaten, beim Löwenanteil verlaufe die Privatunterbringung aber problemlos.

01.04.2022 / 18:40 / von: evo/cba
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TELE TOP besuchte zwei Frauen, die ukrainische Flüchtlinge bei sich aufgenommen haben. 

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Gerade die ersten Tage seien anstrengend gewesen, berichten Samantha und Priska, welche beide Kriegsflüchtlinge bei sich aufgenommen haben. Sie folgten einem Aufruf der örtlichen Kirche und boten sogleich Hand für die Flüchtenden. Die beiden Thurgauerinnen wohnen Tür an Tür. Ihre Gäste kennen sich bereits aus der Heimat und seien dankbar für die Nähe, welche Ihnen die Notunterkunft in Hagenwil bieten würde, berichten Samantha und Priska. In beiden Häusern steht ein privates Zimmer zur Verfügung, welche den Flüchtlingen und ihren Kindern genügen Rückzugsraum bieten.

Die Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung sei bewundernswert, sagt Caesar Andrés vom kantonalen Sozialamt, jedoch sollte eine Aufnahme von Flüchtenden wohlüberlegt sein. Besonders genügend Rückzugsmöglichkeiten müssen vorhanden sein, um belastenden Situationen vorzubeugen, sagt Andrés weiter. Die beiden Thurgauerinnen bereuen ihre Hilfsbereitschaft nicht: «Wir haben die Ukrainerinnen bereits jetzt ins Herz geschlossen. Beim Abschied werden definitiv Tränen fliessen.» Der Kanton schätzt, dass sich aktuell rund 900 ukrainische Flüchtlinge im Thurgau befinden, rund 600 davon bei Privatpersonen.

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