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Projekt gescheitert: DS Säntis wird nicht geborgen

Die Bergung des Dampfschiffes «Säntis» im Bodensee ist gescheitert. Das sagte Silvan Paganini, Präsident des Schiffsbergevereins, am Sonntag auf «BlickTV». Zuvor war die Bergungs-Plattform auf das Schiff gerast.

26.05.2024 / 12:37 / von: fgr/sda
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Die Säntis bliebt auf Grund des Bodensees. (Bild: Schiffsbergeverein Romanshorn)

Die Säntis bliebt auf Grund des Bodensees. (Bild: Schiffsbergeverein Romanshorn)

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In 210 Metern Wassertiefe liegt das Wrack des Dampfschiffs Säntis, das vor über 90 Jahren gesunken ist. Heute, Sonntag hätte das Schiff eigentlich geborgen werden sollen. Da aber einiges schiefging, geht das Projekt heute zu Ende. Das sagt der Präsident des Schiffsbergevereins auf BlickTV.

Bergungsplattform stürzt auf das Schiff

Die Bergung ging schief, weil die Bremsen der Seilwinde, welche die Bergung-Plattform zum Schiff auf dem Grund des Bodensees hätte hinunterlassen sollen, nicht hielten, wie Paganini erklärte. Mit den mit Luft gefüllten Hebesäcken an der Plattform hätte das Schiff später kontrolliert aufsteigen sollen.


Die Absenkung der Plattform habe am Anfang noch gut funktioniert. Aber dann war auf den Livebildern plötzlich zu sehen, wie die Seile in die Tiefe rauschten. Danach sei die Plattform unkontrolliert auf das Schiff geschlagen.

Grosse Enttäuschung


Es sei traurig, dass das Projekt an der Seilwinde gescheitert sei, die sie extra dafür gebaut hätten, sagte Paganini. In der Tiefe sehe es schlimm aus: Schläuche seien gerissen, Träger gebrochen und die Bergungsplattform damit unbrauchbar. Für ihn und den Verein, der 2023 wurde, um das Dampfschiff zu bergen, sei das ein «Riesenverlust». Jetzt bleibe ihnen nichts anderes übrig, als das «Chaos» aufzuräumen.

Wir fassen um 18:00 Uhr auf TELE TOP in den TOP NEWS zusammen.

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Barthel
am 27.05.2024 um 10:46
Die Idee war gut. Doch so eine grosse Aktion braucht Schiffbergeprofis vom Planer bis zum schifsbergetaucher.Dafür gibt es professionelle Schiffbergeunternehmen.Denke man war hier einfach zu euphorisch und ehlicherweise Stümperhaft leider.Nun kann man nur hoffen das noch genug Geld da ist um das ganze Material zu bergen.
Bucher Walter
am 27.05.2024 um 09:14
Was sind denn das für sog. Spezialisten ?Bitte keine Anfänger beschäftigenW.B