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Regenfälle führen in Ostschweiz zu Überschwemmungen

Die heftigen Regenfälle im TOP-Land hielten die Feuerwehren auf Trab. In der Nacht vom Montag auf Dienstag mussten sie mehrmals wegen den Wassermassen ausrücken. Die Wetterlage soll laut Meteorologen besser werden.

21.05.2019 / 18:09 / von: mma/sda/eob
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Die Thur ist im Toggenburg über die Ufer getreten. (Screenshot: sda)

Die Thur ist im Toggenburg über die Ufer getreten. (Screenshot: sda)

Das Wasser in der Thur ist über die Ufer getreten. (Bild: RADIO TOP/Nina-Lou Frey)

Das Wasser in der Thur ist über die Ufer getreten. (Bild: RADIO TOP/Nina-Lou Frey)

Das Fussballfeld steht bei Alt St.Johann unter Wasser. (Screenshot: sda)

Das Fussballfeld steht bei Alt St.Johann unter Wasser. (Screenshot: sda)

Das Wasser muss abgepumpt werden. (Bild: RADIO TOP/Nina-Lou Frey)

Das Wasser muss abgepumpt werden. (Bild: RADIO TOP/Nina-Lou Frey)

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Das nasse Wetter hat einigen im TOP-Land den Schlaf geraubt. Vor allem in der Ostschweiz ist das Hochwasserrisiko hoch. 

Im Kanton St.Gallen mussten in sieben Gemeinden die Feuerwehr aufgeboten werden. Dies teilt die Kantonspolizei St.Gallen mit. In Altstätten, Eschenbach, Mels, St.Gallen und Unterwasser musste die Feuerwehr ausrücken, weil Wasser in einzelne Häuser lief. In Oberriet mussten Sandsäcke ausgelegt werden und in Amden trat ein Bach über die Ufer. Verletzte gab es gemäss Kantonspolizei St.Gallen keine.

RADIO TOP ging auf Unwetter-Reportage:

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Zudem sorgen im Toggenburg die schweren Regenfälle für Überschwemmungen, sodass die Thur stellenweise über die Ufer getreten ist. In Wildhaus-Alt St.Johann musste die Feuerwehr letzte Nacht vermehrt ausrücken, erzählt der Kommandant der Feuerwehr Wildhaus-Alt St.Johann Markus Wenk. «In Alt St.Johann mussten wir mit einem Hochwasserschlauch intervenieren.» Die Lage habe sei mittlerweile aber unter Kontrolle und der Wasserpegel geht bereits wieder zurück.

Das Hochwasser bei Alt St.Johann:

video

Auch im Thurgau sorgten der Regen für mehrere überschwemmte Keller, teilt die Kantonspolizei Thurgau auf Anfrage von RADIO TOP mit. Entlang der Thur überprüfte die Feuerwehr das Überschwemmungsrisiko und sperrte einige Abschnitte. Wie ein TOP Reporter berichtet, stehe zudem das Thurvorland unter Wasser. 

Im Kanton Zürich blieb es ruhig. Lediglich in Andelfingen werde der Wasserstand der Thur beobachtet, heisst es bei der Kantonspolizei Zürich auf Anfrage von RADIO TOP.

Die Wetterbehörde Meteoschweiz warnte für die Gebiete am zentralen und östlichen Alpennordhang - zwischen Zentral- und Ostschweiz - teils vor erheblicher Regengefahr. Laut SRF Meteo fielen in den vergangenen 24 Stunden verbreitet über 50 Millimeter Regen, im Klöntal im Kanton Glarus wurden gar 73 Millimeter gemessen.

Im Osten regnete es am Dienstag weiter. Der Niederschlagsschwerpunkt lag zwischen dem Glarnerland und dem östlichen Bodensee. Die Bach- und Flusspegel blieben hoch. 

Die St. Galler Kantonspolizei erhielt im Verlaufe des Tages nur noch ganz vereinzelte Meldungen. «So mussten in St. Peterzell und in Rapperswil-Jona die Feuerwehren zum Wasserauspumpen aus Liegenschaften aufgeboten werden», sagte der Sprecher der Kantonspolizei St. Gallen, Hanspeter Krüsi, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Die Wassermassen fliessen die Thur hinab: 

Video: Beat Kälin/BRK News

 

 

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