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Salmsacher Gemeinderäte stellen Ultimatum

Der Gemeindepräsident von Salmsach steht seit Wochen stark in der Kritik. Nun fordern drei Gemeinderäte, dass er seinen Posten räumt. Tut er dies nicht, gehen sie, so die Drohung.

30.07.2020 / 08:29 / von: sbr/ska/mma
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Der Streit in der Gemeinde Salmsach geht weiter. (Screenshot: TELE TOP/ Mattia Jutzeler)

Der Streit in der Gemeinde Salmsach geht weiter. (Screenshot: TELE TOP/ Mattia Jutzeler)

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Es ist ein klares Ultimatum: Wenn der parteilose Salmsacher Gemeindepräsident Martin Haas bis in einer Woche nicht den Hut nimmt, geben drei von vier übrigen Gemeinderäten ihren Rücktritt bekannt. Dies haben sie gegenüber der «Thurgauer Zeitung» angekündigt.

Der Streit in Salmsach dauert bereits einige Wochen an. Die Gemeinderäte werfen dem Präsidenten vor, sie über gewisse Abläufe nicht zu informieren oder Beschlüsse aus dem Gemeinderat nicht umzusetzen. Weiter ignoriere er auch konstant Kritik an seiner Politik.

Zwar fordern nur drei der vier restlichen Gemeinderäte den sofortigen Rücktritt von Martin Haas. Der Vierte im Bunde, der parteilose Raphael Betschart, kann den Unmut seiner Ratskollegen aber gut nachvollziehen. Falls der Präsident seinen Rücktritt verweigert, will er aber weiterhin an dessen Seite die Gemeinde Salmsach verwalten. «Ich bin erst ein Jahr im Amt und habe noch Energie und Freude am Mandat. Ich würde es aber sehr bedauern, wenn meine drei Ratskollegen wirklich den Posten räumen würden», betont Betschart gegenüber TELE TOP.

Im Beitrag von TELE TOP erläutert der Salmsacher Gemeinderat Raphael Betschart, was er vom Ultimatum hält:

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