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SBB investieren in der Ostschweiz in Anlagen und Bahnhofareale

Die SBB wollen in der Ostschweiz bis 2030 über eine Milliarde Franken in Infrastruktur, Bahnhöfe und Areale in Bahnhofnähe investieren. Vom Bahnhausbau und der städtebaulichen Entwicklung sollen die Kantone St.Gallen, Thurgau, Schaffhausen und Graubünden profitieren.

07.12.2018 / 15:43 / von: eob/sda
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Der Bahnhof Rapperswil ist unter anderem auch bei der Bahnhof-Arealentwicklung involviert. (Symbolbild: wikipedia.org/Roland zh unter Creative Commons)

Der Bahnhof Rapperswil ist unter anderem auch bei der Bahnhof-Arealentwicklung involviert. (Symbolbild: wikipedia.org/Roland zh unter Creative Commons)

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Regierungsvertreter der vier Kantone und SBB-Chef Andreas Meyer unterzeichneten dazu am Freitag in St.Gallen eine «Gesamtperspektive». Ziel sei es, das Angebot im Personen- und Güterverkehr auszubauen. Auch die Entwicklung der Areale rund um wichtige Bahnhöfe soll aufeinander abgestimmt werden.

Insgesamt 22 Planungen wollen die SBB zusammen mit den Kantonen, Städten und Gemeinden angehen. Für St.Gallen sei das wichtigste ÖV-Ziel der nächsten Jahre, die Reisezeit zwischen St.Gallen und Zürich auf unter eine Stunde zu bringen, sagte der St.Galler Volkswirtschaftsdirektor Bruno Damann.

Für den Kanton Graubünden sieht Regierungspräsident Mario Cavigelli grosses Potenzial im Ausbau der Verbindungen nach Zürich und St.Gallen. Graubünden werde künftig im Halbstundentakt an diese Wirtschaftsräume angebunden, erklärte Cavigelli.

Im Thurgau liegt der Schwerpunkt auf dem Ausbau des Fernverkehrs nach Kreuzlingen-Konstanz und nach Romanshorn.  Schaffhausen soll gemäss Regierungsrat Martin Kessler von der Elektrifizierung der Hochrhein-Strecke und der Anbindung an Basel und St.Gallen profitieren.

Die SBB versprachen zusätzliche, direktere und schnellere Verbindungen im regionalen, nationalen und internationalen Verkehr. Pläne zur Bahnhof-Arealentwicklung gibt es in St.Gallen-St.Fiden, Rapperswil-Jona SG, Chur, Landquart GR, der Stadt Schaffhausen, Romanshorn TG und Frauenfeld.

Mit dem geplanten Bahn-Ausbau soll die Ostschweiz näher an Zürich, Vorarlberg, Konstanz, Singen und die Zentren München und Stuttgart rücken. So können Reisende laut SBB-Chef Andreas Meyer ab 2021 in zweieinhalb Stunden von St.Gallen nach München fahren, «die notwendigen Ausbauten in Deutschland und Österreich vorausgesetzt».

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