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Schaffhausen begrüsst Massnahmen – St.Gallen und Thurgau wären weniger weit gegangen

Die Meinung in der Ostschweiz zu den vom Bundesrat am Mittwoch verhängten Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gehen auseinander. Während der Kanton Schaffhausen die Massnahmen als richtig erachtet, wären St.Gallen und der Thurgau weniger weit gegangen.

29.10.2020 / 09:00 / von: mma
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Vor allem die Maskenpflicht vor Betrieben wird im Thurgau kritisiert. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

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Am Mittwoch hat der Bundesrat die weiteren Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verkündet. Er beschränkt die Kontakte unter der Bevölkerung. In der Ostschweiz ist man sich uneins über die getroffenen Massnahmen.

Im Kanton Thurgau wäre man weniger weit gegangen, erklärt SVP-Regierungsrat Urs Martin gegenüber dem «St.Galler Tagblatt». Als problematisch erachtet die Thurgauer Regierung beispielsweise die Maskenpflicht im Aussenbereich. Diese sei schwierig umzusetzen. Denn es sei nicht klar, was «vor einem Laden» oder «beliebte Bereiche» genau bedeute. Das der Kanton Thurgau die Massnahmen noch weiter verschärft, erachtet Martin momentan als unwahrscheinlich. Der Bundesrat gehe schon sehr weit, betont Martin.

Auch im Kanton St.Gallen ist man nicht ganz einverstanden mit den Massnahmen. Doch sich darüber hinwegsetzen, stehe ausser Frage, betont Regierungspräsident und Gesundheitsdirektor Bruno Damann gegenüber dem «St.Galler Tagblatt». Auch im Kanton St.Gallen werde es vorerst keine restriktiveren Regeln geben, so Damann weiter.

Anders klingt es im Kanton Schaffhausen. Gesundheitsdirektor Walter Vogelsanger erachtet die Massnahmen als «sachgerecht und notwendig», wie er gegenüber den «Schaffhauser Nachrichten» erklärt. Die Schaffhauser Regierung werde sich am Donnerstag zu einer ausserordentlichen Sitzung treffen, um über allfällige ergänzende Massnahmen zu beraten. Die Entscheide werden im Anschluss kommuniziert.

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R.
am 29.10.2020 um 13:41
SVP-Regierungsrat Urs Martin sollte zurücktreten!! Ein Kanton, dessen Gesundheitswesen die Zweithöchste Alarmstufe ausruft, SOLLTE sogar NOCH strengere Massnahmen treffen! Maske im Freien.. wo liegt das Problem? ÜBERALL wo der Abstand nicht oder nicht korrekt eingehalten werden kann, muss Maske getragen werden. Was ist daran nicht zu verstehen, oder 'schwierig' umzusetzen??? Oder will der Herr Regierungsrat warten, bis es zur höchsten Alarmstufe kommt??