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Schifffahrtsbranche leidet unter Maskenpflicht

Die Maskenpflicht im ÖV scheint die Schifffahrtsbranche besonders hart zu treffen. Auf den Schiffen gilt auch auf dem Aussendeck die Maskenpflicht. Das sorgt bei vielen Gästen für Unverständnis und somit für weniger Besucher.

13.07.2020 / 06:13 / von: mle
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Auch auf der Fähre nach Friedrichshafen herrscht seit Anfang Juli die Maskenpflicht. (Bild: RADIO TOP/Marija Lepir, Juli 2018)

Auch auf der Fähre nach Friedrichshafen herrscht seit Anfang Juli die Maskenpflicht. (Bild: RADIO TOP/Marija Lepir, Juli 2018)

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Seit dem 6. Juli 2020 muss in allen öffentlichen Verkehrsmitteln eine Maske getragen werden. Die Schifffahrtsbetriebe spüren dies deutlich. Wie die «Thurgauer Zeitung» am Montag schreibt, sei seit der Einführung der Maskenpflicht ein weiterer Passagierrückgang zu verzeichnen.

Bei der Schweizerischen Bodensee-Schifffahrt sei man «sehr unglücklich» über die Regelung. Dass auch auf dem Aussendeck eine Maske getragen werden muss, sei für viele Gäste unverständlich. So habe die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein nach der Einführung der Maskenpflicht viele Annulationen von Personen erhalten, die «im Freien und in ihrer Freizeit keine Maske tragen wollen».

Die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees berichtet sogar von bis zu 60 Prozent weniger Passagieren als zu dieser Jahreszeit eigentlich üblich wären. Aber nicht alle Schifffahrtsgesellschaften verschreien die Maskenpflicht. Der Schiffsbetrieb Walensee sowie die Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft hätten eher positive Rückmeldungen erhalten.

Die Schifffahrtsgesellschaften hätten sich beim Bund für eine Ausnahmeregelung eingesetzt. Aus Gründen der Einheitlichkeit blieb dieser aber hart.

Was Passagiere auf einem Bodensee-Schiff über die Maskenpflicht denken, erzählen sie im Beitrag von TELE TOP:

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