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Schwierige Aufgabe für den neuen Leiter des Veterinäramtes des Kantons Thurgau

Robert Hess übernimmt interimistisch die Leitung des Veterinäramtes. Er war zuvor Leiter der Stabsstelle Recht. Er muss die von seinem Vorgänger eingeleitete Reorganisation des Amts weiterführen.

17.04.2020 / 10:38 / von: mco
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Mit dem Fall Hefenhofen brachen im Thurgauer Veterinäramt stürmische Zeiten an. (Symbolbild: Pixabay.com/MigiMaus)

Mit dem Fall Hefenhofen brachen im Thurgauer Veterinäramt stürmische Zeiten an. (Symbolbild: Pixabay.com/MigiMaus)

Der Thurgauer Kantonstierarzt Thomas Fuchs hat seinen Arbeitsplatz bereits geräumt. (Bild: Kanton Thurgau)

Der Thurgauer Kantonstierarzt Thomas Fuchs hat seinen Arbeitsplatz bereits geräumt. (Bild: Kanton Thurgau)

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Im Thurgauer Veterinäramt brodelt es seit dem Fall Hefenhofen. Im Herbst 2019 hat Thomas Fuchs die Leitung übernommen. Er hatte den Auftrag aufzuräumen. Das ist ihm offenbar nicht gelungen. Innerhalb von kurzer Zeit haben vier Mitarbeiter gekündet.

Die Stimmung im Amt sei sehr angespannt gewesen, schreibt die Regierung in einer Antwort auf einen Vorstoss. Zweimal habe eine Aussprache mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Amts  stattgefunden, jedoch ohne Resultat. Kündigungen waren nicht mehr abzuwenden.  

Nachdem nun der Amtsleiter und Kantonstierarzt Thomas Fuchs gekündigt hat, werde im Veterinäramt des Kantons Thurgau eine Übergangslösung eingesetzt, heisst es in einer Mitteilung des Kantons. Interimistisch übernimmt Robert Hess, der derzeit die Stabsstelle Recht im Veterinäramt besetzt, die Leitung des Amtes. Unterstützt wird er vom stellvertretenden Kantonstierarzt, dem in Koordination mit Robert Hess die Führung im fachlichen Bereich obliegt.

Der bisherige Kantonstierarzt Thomas Fuchs habe die Amtsgeschäfte übergeben und seinen Arbeitsplatz geräumt. Bis zu seinem Ablauf der Kündigungsfrist sei er von seiner Funktion entbunden.

Der Fall Hefenhofen hatte im August vor drei Jahren für Schlagzeilen gesorgt. Ein Thurgauer Tierhalter hatte seine Pferde auf seinem Hof massiv vernachlässigt und zum Teil verhungern lassen.

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