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Sondierungsbohrungen zeigen Schadstoffgehalt in Kreuzlingen

Eine chemische Reinigung, die vor über 40 Jahren in der Innenstadt von Kreuzlingen tätig war, hinterlässt Spuren. Der Schadstoff Perchlorethylen wurde im Boden und im Grundwasser nachgewiesen. Jetzt soll das Gebiet eingegrenzt werden.

19.11.2020 / 20:12 / von: asl
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Zurzeit findet die dritte Etappe der Bohrungen statt. (Screenshot: TELE TOP)

Zurzeit findet die dritte Etappe der Bohrungen statt. (Screenshot: TELE TOP)

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Eine Sondierbohrung mitten in der Kreuzlinger Innenstadt soll Hinweise darüber geben, bis wohin sich der Schadstoff in der Stadt ausgebreitet hat. Zurzeit findet die dritte Etappe statt, weil die vorherigen Bohrungen das Gebiets nicht ausreichend einschränken konnten. Der Stoff ist sowohl im Boden als auch im Grundwasser nachgewiesen worden. Chemische Reinigungen haben diesen Schadstoff früher für die Trockenreinigung verwendet. Da sich der Stoff nicht nur in der Luft verflüchtigt, sondern auch durch Beton fressen kann, gelangte er in den Boden unter den Häusern.

Für die Bevölkerung bestehe keine Gefahr, sagt Stefan Braun, Umweltbeauftragter der Stadt Kreuzlingen. Das Grundwasser werde nicht für die Trinkwasserversorgung verwendet. Matthias Manser, Leiter der Bohrungen, ist zuversichtlich, dass sie den Bereich bald eingrenzen können. Dann geht es darum, die beste Methode zur Beseitigung des Schadstoffes zu finden. Das Projekt kostet zwischen 200'000 und 300'000 Franken. Diese Kosten werden vom Kanton Thurgau und der Stadt Kreuzlingen übernommen, da der Betreiber der Reinigung nicht mehr ausfindig gemacht werden kann.

Wie die Bohrungsarbeiten laufen - im Beitrag von TELE TOP:

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