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Spital Thurgau AG mit kleinem Verlust im Corona-Jahr

Die Spital Thurgau AG hat 2020 mit einem Verlust von 2,2 Millionen Franken abgeschlossen. Die gesamte Thurmed-Gruppe erzielte einen Gewinn von 5,4 Millionen Franken.

12.05.2021 / 18:33 / von: mle/sda
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Das alte Bettenhaus des Spitals Frauenfeld vor dem Abbruch. Ende Februar 2020 war der Neubau bezogen worden. (Archivbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Das alte Bettenhaus des Spitals Frauenfeld vor dem Abbruch. Ende Februar 2020 war der Neubau bezogen worden. (Archivbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

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Die Covid-19-Pandemie habe im Jahr 2020 fast alles in der Spital Thurgau AG bestimmt, teilte die Thurmed-Gruppe am Mittwoch mit. Im Frühling habe es während der ersten Welle sehr viele behördlich angeordnete Vorhalteleistungen gegeben. Die freien Kapazitäten habe man dann aber kaum nützen müssen.

Während der zweiten Welle im Herbst seien dann aber deutlich mehr und schwere Fälle behandelt worden, «welche die Intensiv- und die Covid-Stationen extrem in Anspruch nahmen und bis an die Grenzen forderten», heisst es in der Mitteilung.

Die behördlichen Anordnungen hätten temporär zu einem klaren Umsatzeinbruch geführt, der im Sommer und Herbst nur teilweise wieder hätte aufgeholt werden können. Insgesamt sanken die stationären Fallzahlen in den Akutspitälern Frauenfeld und Münsterlingen, in der Rehabilitation, im Pflegeheim St. Katharinental und in den Psychiatrischen Diensten Thurgau 2020 um 2,5 Prozent.

Viele Spitäler in der Schweiz hätten teilweise deutliche Rückschläge in Kauf nehmen müssen, heisst es in der Mitteilung. Die Spital Thurgau AG komme «mit einem bescheidenen Jahresverlust» von 2,2 Millionen Franken davon. Für die gesamten Thurmed-Gruppe resultiere ein Gewinn von 5,4 Millionen Franken. Im Vorjahr war ein Gewinn von 9,9 Millionen Franken ausgewiesen worden.

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