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Spital Thurgau AG stellt Antrag auf Kurzarbeit

Jetzt trifft es auch die Spitäler: Die Spital Thurgau AG hat einen Antrag auf Kurzarbeit gestellt. Dies unter anderem, weil alle nicht dringend notwendigen Operationen nicht mehr durchgeführt werden dürfen.

02.04.2020 / 08:59 / von: mco
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Zur Spital Thurgau AG gehören das Kantonsspital Frauenfeld, das Kantonsspital Münsterlingen, die Klinik St. Katharinental und die Psychiatrischen Dienste Thurgau. (Archivbild: Keystone/zimmermannfotografie)

Zur Spital Thurgau AG gehören das Kantonsspital Frauenfeld, das Kantonsspital Münsterlingen, die Klinik St. Katharinental und die Psychiatrischen Dienste Thurgau. (Archivbild: Keystone/zimmermannfotografie)

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Angemeldet wurde die Kurzarbeit bereits letzte Woche, bestätigt Marc Kohler, Geschäftsführer der Spital Thurgau AG auf Anfrage von RADIO TOP. Die Bewilligung des Amts für Wirtschaft ist jedoch noch hängig.

Grund für den Antrag seien die bundesrätlichen Massnahmen wegen des Coronavirus. Alle nicht notwendigen Operationen dürfen deshalb nicht mehr durchgeführt werden. Dies trifft auch das Spital schwer.

Der ambulante Sektor sei zu 80 Prozent eingebrochen. Der stationäre Bereich sei zu 60 bis 70 Prozent leer. Neben den nicht unbedingt notwendigen Operationen, die abgesagt werden mussten, verzeichnet die Spital Thurgau AG auch deutlich weniger Eintritte.  

Die Kurzarbeit soll schrittweise eingeführt werden. Davon betroffen sein könnten bis zur Hälfte der Pfleger und Ärzte.

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Holger Strack
am 05.04.2020 um 14:36
Das ist nur noch krank! Der Bundesrat sollte hier dringend und sofort hart durchgreifen. Warum können die Kurzarbeit anmeldenden Spitäler nicht Patienten aus dem Tessin oder aus Italien oder Spanien aufnehmen? Was ist das für eine Solidarität?
patrick
am 05.04.2020 um 13:34
christof brügger: was hat jetzt das mit einer AG zu tun? hier werden wieder zusammenhänge geknüpft denen jegliche grundlagen fehlenhätte eine NICHT AG mehr arbeit? bräuchte diese dann keinen kurzarbeitsantrag?
Christof Brügger
am 04.04.2020 um 01:21
Hier sieht man die Konsequenzen, wenn man Spitäler in Aktiengesellschaften umwandelt.
Stephan Zbinden
am 03.04.2020 um 12:00
Kann das noch jemand verstehen???? Da wird die Armee zu Tausenden mobilisiert und fast gleichzeitig gibt es Kurzarbeit für die Spitäler. Kännen den die Mitarbeiter dieser Bereiche nicht bei anderen Arbeiten mithelfen? Das ist doch finanzieller Wahnsinn und entspricht keiner Logik