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Stadt Frauenfeld schliesst Corona-Jahr mit Rechnungsplus ab

Die Stadt Frauenfeld schliesst die Rechnung 2020 trotz Corona-Pandemie und budgetiertem Minus mit einem Gewinn von über zwei Millionen ab. Grund dafür waren vor allem höhere Liegenschaftsbewertungen.

20.04.2021 / 13:40 / von: mma/cba
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Die Stadt Frauenfeld schliesst das Jahr 2020 mit einem Millionen-Gewinn ab. (Screenshot: TELE TOP)

Die Stadt Frauenfeld schliesst das Jahr 2020 mit einem Millionen-Gewinn ab. (Screenshot: TELE TOP)

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Die Frauenfelder Stadtrechnung schliesst das Pandemiejahr 2020 mit einem Gewinn von 2.15 Millionen Franken ab. Dies teilt die Stadt am Dienstag mit. Budgetiert war ein Verlust von 2.16 Millionen Franken.

Im Interview mit TELE TOP sprechen Stadtpräsident Anders Stokholm und der Finanzamtleiter Reto Angehrn über die Jahresrechnung der Stadt Frauenfeld:

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Auch in Frauenfeld schlug die Corona-Pandemie finanziell zu Buche. So musste die Stadt rund 200'000 Franken für beispielsweise Desinfektionsmittel, Reinigungsmaterial und technische Anpassungen für Home-Office investieren. Weiter musste die Stadt Einnahmeausfälle von rund 1,4 Millionen Franken hinnehmen. Grund dafür sind unter anderem die Schliessungen des Hallenbades und der Kunsteisbahn sowie fehlende Anlässe im Casino und die geringere Nutzung des Stadtbusses.

Auch bei den Steuereinnahmen musste ein Einbruch hingenommen werden. Die Steuererträge liegen über zwei Millionen Franken unter den Prognosen und dem Ergebnis des Vorjahres. Auf den Erträgen der natürlichen Personen ist ein Rückgang von rund 430'000 Franken gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Über die Gründe dafür könne die Stadt nur spekulieren, heisst es in der Mitteilung weiter. Hingegen ist der Rückgang bei den juristischen Personen auf die Anpassungen im Steuergesetz zurückzuführen. Der Gewinnsteuersatz wurde von 4 auf 2,5 Prozent reduziert. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Minus von 2.1 Millionen Franken.

Liegenschaften reissen es raus

Ein Grund für das Plus in der Stadtrechnung seien die neu bewerteten Liegenschaften der Stadt. Gegenüber der letzten Schätzung vor fünf Jahren nahm der Wert dieser Liegenschaften um fast 4.5 Millionen Franken oder 25,8 Prozent zu. Gemäss der kantonalen Verordnung über das Rechnungswesen der Gemeinden sind diese Bewertungsanpassungen über die Erfolgsrechnung zu verbuchen und verbessern das Resultat. Ohne diese Bewertungsanpassungen hätte ein Verlust von 2,32 Millionen Franken resultiert, was gegenüber dem Budget ein leicht höheres Minus dargestellt hätte.

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