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St.Galler Physiotherapeut wegen sexueller Nötigung verurteilt

Vor dem Bezirksgericht Arbon musste sich ein St.Galler Physiotherapeut wegen sexueller Nötigung verantworten. Er soll eine Pflegerin zu Oralsex gezwungen haben. Das Gericht hat den Mann verurteilt.

29.11.2021 / 08:34 / von: mma
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Das Bezirksgericht Arbon befand den Mann für schuldig. (Bild:bezirksgericht.tg.ch)

Das Bezirksgericht Arbon befand den Mann für schuldig. (Bild:bezirksgericht.tg.ch)

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Vergangene Woche musste sich ein 41-jähriger Physiotherapeut aus St.Gallen vor dem Bezirksgericht Arbon verantworten. Dem Mann wurde vorgeworfen, im Juli 2019 in einem Arboner Altersheim eine Pflegerin mehrfach sexuell genötigt zu haben.

Der 41-Jährige soll gemäss dem St.Galler Tagblatt die Frau im Badezimmer eines Bewohners eingeschlossen und sie am Kopf gepackt haben, anschliessend wollte er ihr seinen erigierten Penis in den Mund schieben. Zudem soll er der Frau eine Ohrfeige gegeben haben und er soll versucht haben, sie mehrfach zu küssen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll er gar ihre Brüste und den Intimbereich berührt haben.

Vor Gericht bestritt der Angeklagte die Vorwürfe. Die Pflegerin habe ihm zuerst in den Schritt gegriffen und ihn am Nacken geküsst. Zudem hätte sie nach Alkohol gerochen. Sie habe sich halt in ihn verguckt, gab der Familienvater vor Gericht an.

Die Richter gingen allerdings nicht darauf ein. Die Aussagen der Frau seien detailliert und in sich stimmig gewesen, was man von den Aussagen des Angeklagten nicht behaupten könne. Das Gericht verurteilt den Mann zu 15 Monaten auf Bewährung und einer Busse von 3'000 Franken. Zudem muss er für die Untersuchungskosten in Höhe von 10'000 Franken aufkommen.

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