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Streit um Verwendung des Sirnacher Millionenerbes

Die Thurgauer Gemeinde erbt 1.5 Millionen Franken. Nun gibt es in der 8000-Einwohner Gemeinde erste Vorschläge, wie das Geld verwendet werden könnte.

20.02.2021 / 18:14 / von: pwa/cob
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Noch ist unklar, wie das Millionenerbe verwendet wird, das die Gemeinde Sirnach erhalten hat. (Screenshot: TELE TOP)

Noch ist unklar, wie das Millionenerbe verwendet wird, das die Gemeinde Sirnach erhalten hat. (Screenshot: TELE TOP)

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Dank einer Erbschaft aus dem Sommer kann die Gemeinde Sirnach das Jahr 2020 mit einem Gewinn abschliessen. Wie der Gewinn verwendet wird, beschliesst die Gemeindeversammlung am 6. Juni. Zuvor muss der Gemeinderat aber festlegen, welche Vorschläge er diesbezüglich den Stimmbürgern unterbreiten will, berichtet am Samstag die «Schweiz am Wochenende». Inzwischen gibt es erste Vorschläge.

Lokale Politiker präsentieren gegenüber TELE TOP ihre Vorschläge, wie der unverhoffte Geldsegen eingesetzt werden könnte: 

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Alfred Kuhn von der SP Sirnach hat bereits konkrete Vorschläge. Unteranderem möchte die SP Sirnach das Erbe für soziale und caritative Zwecke einsetzen. Weiter soll die Gemeinde einen Energiefonds schaffen, mit einem Startkapital von 150'000 Franken. Beiträge daraus könnten laut Alfred Kuhn Hauseigentümern zugutekommen, die «an ihrem Heim Massnahmen zur umweltfreundlichen und sparsamen Energieverwendung vornehmen».

Anders sieht es Christof Stutz, Präsident von der SVP Sirnach. Er sagt: «Wir im Kanton Thurgau sind bereits Meister im Unterstützen von Gebäudesanierungsmassnahmen.» Er selber hat bereits mehrere Photovoltaikanlagen auf dem Stall und dem Wohnhaus. Bei einem Punkt sind sich die beiden Präsidenten einig. Ein Teil des Erbes soll Betroffene der Corona-Krise unterstützen.

Der Gemeinderat hat die Parteien am 4. März zu einer Diskussionsrunde eingeladen und hofft auf viele gute Vorschläge. Wie der Gewinn verwendet wird, beschliesst die Gemeindeversammlung am 6. Juni.

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M.F.
am 22.02.2021 um 10:36
Die "SP", ich sage hier und heute, die Sozialisten, die sicher nichts mit der einstigen SP = Sozialdemokrstischen Partei der kl. Leute zu tun hat. Geld für sog. "sozialen bzw. caeitativen Zwecke wird im Gemeindebudget sowiso schon in erheblichen Umfange eingestellt. Auch Mittel für einen "Endrgiefonds" nachen Vorstellungen der Links-Grünen (Melonenpartei: aussen grün und innen kaschiert knallrot) und den Sozislisten, die für Planwirtschaft stehen, ist absolut fehl am Platz!