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Sturmtief «Veiko» wirbelt auch durch die Ostschweiz

In der Schweiz blasen am Samstag starke Winde durch die Gegend. Im Flachland muss mit Windböen zwischen 60 und 110 km/h gerechnet werden. Auch im TOP-Land hatten einige Regionen mit dem Sturm zu kämpfen.

14.12.2019 / 12:24 / von: cgr/sda
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Auch die Kantonspolizei Thurgau hat mit den Sturmböen des Sturmtiefs «Veiko» zu kämpfen. (Screenshot: Facebookvideo Kantonspolizei Thurgau)

Auch die Kantonspolizei Thurgau hat mit den Sturmböen des Sturmtiefs «Veiko» zu kämpfen. (Screenshot: Facebookvideo Kantonspolizei Thurgau)

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Das Sturmtief «Veiko» rüttelt dabei auch an Eingemachtem. Im TOP-Land kam es zu verschiedenen Zwischenfällen. So sind unter anderem im Kanton Zürich mehrere Bäume umgestürzt. Auch konnten am Flughafen Zürich mehrere Flugzeugen nicht landen, berichten verschiedene Medien. 

Die Kantonspolizei und die Feuerwehr St.Gallen rückten am Samstagmorgen ebenfalls mehrere Male aus, vorwiegend wegen umgestürtzten Bäumen. In Rorschacherberg entwurzelte ein Baum und streifte teilweise ein vorbeifahrendes Auto, teilte die Kantonspolizei St.Gallen mit. Der 70-jährige Autofahrer und seine Beifahrerin blieben jedoch unverletzt. 

Auch die Kantonspolizei Thurgau hat mit dem Sturm zu kämpfen, wie sie auf Facebook mitteilt: 

SRF Meteo gab für die nördliche Hälfte der Schweiz eine Warnung für grosser Unwettergefahr aus. Der Wetterdienst geht davon aus, dass der Südwestwind zwischendurch nachlässt, er aber bis Sonntagvormittag immer wieder stürmisch bläst.

Das Sturmtief wirbelt auch die Skiwelt durcheinander: Wegen «Veiko» wurde der Start des Weltcup-Super G der Frauen in Val d'Isères in Frankreich um eineinhalb Stunden nach hinten verschoben worden. Der Slalom der Männer wurde ganz abgesagt.

Bereits der Freitagabend wurde von starken Winden begleitet. In Schüpfen im Kanton Bern etwa wurden gemäss Meteonews 98 km/h gemessen, auf dem Crap Masegn im Graubünden 135 km/h.

Das Sturmtief «Veiko» folgt auf den ersten grossen Schneefall dieses Winters, der auch über weite Teile des Flachlands eine dünne Schneedecke legte. Dieser Schneefall erhöhte die Lawinengefahr in den Bergen. Während sie in den meisten Gebieten erheblich ist, stieg sie im Wallis auf die zweithöchste Gefahrenstufe (gross) an, wie dem Lawinenbulletin des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung zu entnehmen ist.

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