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SVP des Kantons Thurgau tritt mit Jakob Stark im Ständeratsrennen an

Die Thurgauer SVP schickt Regierungsrat Jakob Stark in den Ständeratswahlkampf. Er soll im Herbst den Sitz des zurücktretenden Roland Eberle verteidigen. Stark setzte sich gegen Nationalrat Markus Hausammann durch.

20.02.2019 / 04:25 / von: meg/sda
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Die Nominierten der Thurgauer SVP für die National- und Ständeratswahlen. (Bild: SVP Thurgau)

Die Nominierten der Thurgauer SVP für die National- und Ständeratswahlen. (Bild: SVP Thurgau)

Die Delegierten der SVP des Kantons Thurgau haben sich für Jakob Stark als Ständeratskandidaten entschieden (Bild: RADIO TOP/Elena Oberholzer)

Die Delegierten der SVP des Kantons Thurgau haben sich für Jakob Stark als Ständeratskandidaten entschieden (Bild: RADIO TOP/Elena Oberholzer)

Ruedi Zbinden der Präsident der kantonalen SVP hat die Delegiertenversammlung eröffnet (Bild: RADIO TOP/Elena Oberholzer)

Ruedi Zbinden der Präsident der kantonalen SVP hat die Delegiertenversammlung eröffnet (Bild: RADIO TOP/Elena Oberholzer)

Jakob Stark setzt sich in der Abstimmung gegen Markus Hausammann durch (Bild: RADIO TOP/Elena Oberholzer)

Jakob Stark setzt sich in der Abstimmung gegen Markus Hausammann durch (Bild: RADIO TOP/Elena Oberholzer)

Markus Hausammann verliert die Wahl gegen Jakob Stark (Bild: RADIO TOP/Elena Oberholzer)

Markus Hausammann verliert die Wahl gegen Jakob Stark (Bild: RADIO TOP/Elena Oberholzer)

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Die 282 Delegierten nominierten Stark am Dienstagabend in Bussnang mit 173 Stimmen. Sein Gegenkandidat Markus Hausammann erhielt 103 Stimmen.

Der 60-jährige Jakob Stark ist Vorsteher des Thurgauer Finanz- und Sozialdepartements. Er gehört der Kantonsregierung seit 2006 an. Im Fall einer Wahl in den Ständerat will Stark als Regierungsrat zurücktreten.

Den Ausschlag gab Starks grössere Bekanntheit im Kanton als Regierungsrat und seine vielseitige politische Erfahrung. Er sei eher in der Lage, für die SVP den Ständeratssitz im ersten Wahlgang zu sichern, wurde argumentiert. Mit Stark gaben die Delegierten dem Akademiker den Vorzug vor dem Bauern Hausammann.

Im RADIO TOP-Interview äussert sich Jakob Stark auch zu seinen Wahlchancen für den Ständerat:

audio

Markus Hausammann spricht im RADIO TOP-Interview auch über die harten letzten Monate:

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Die Delegierten waren laut Parteiführung «in der komfortablen Lage, aus zwei Top-Kandidaten für den Ständerat auswählen zu können». Der unterlegene Markus Hausammann hatte ganz auf die Karte Ständerat gesetzt. Der 54-jährige Meisterlandwirt aus Langrickenbach figuriert nicht mehr auf der SVP-Nationalratsliste.

Die SVP oder die Vorgängerpartei BGB ist seit fast hundert Jahren im Thurgauer Ständerat vertreten. Daher ist davon auszugehen, dass sich dies auch bei den Gesamterneuerungswahlen im Herbst nicht ändert. 

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