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Thurgau am Fête des Vignerons: Mehr als nur Äpfel

Der Kanton Thurgau schaut positiv auf seinen Gastauftritt vom Montag am Winzerfest «Fête des Vignerons» zurück. Mit einem Umzug, Verkaufsständen und einem eigens für den Kantonstag produzierten Weisswein sollte der Thurgauer Tourismus angekurbelt werden.

06.08.2019 / 08:48 / von: sbr
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Auf einer der Bühnen spielte Dani Felber mit seinem Jazz-Trio. (Bild: Mario Gaccioli)

Auf einer der Bühnen spielte Dani Felber mit seinem Jazz-Trio. (Bild: Mario Gaccioli)

Rund 30 Personen sind mit dem E-Bike von Kreuzlingen nach Vevey gefahren. (Bild: Mario Gaccioli)

Rund 30 Personen sind mit dem E-Bike von Kreuzlingen nach Vevey gefahren. (Bild: Mario Gaccioli)

Am farbenfrohen Umzug zeigten sich Thurgauer Offizielle und Vereine. (Bild: Mario Gaccioli)

Am farbenfrohen Umzug zeigten sich Thurgauer Offizielle und Vereine. (Bild: Mario Gaccioli)

Regierungspräsident Jakob Stark hält seine Ansprache. (Bild: Mario Gaccioli)

Regierungspräsident Jakob Stark hält seine Ansprache. (Bild: Mario Gaccioli)

Am Bahnhof in Vevey wurde die Thurgauer Delegation, angeführt vom Regierungsrat, von den Vertretern des Fête des Vignerons empfangen. (Bild: Mario Gaccioli)

Am Bahnhof in Vevey wurde die Thurgauer Delegation, angeführt vom Regierungsrat, von den Vertretern des Fête des Vignerons empfangen. (Bild: Mario Gaccioli)

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«Es ist ein tolles Fest und der Thurgauer Auftritt ist mehr als gelungen», resümierte der Thurgauer Regierungspräsident Jakob Stark in seiner Ansprache am frühen Montagabend. Der Kanton Thurgau sowie seine Einwohnerinnen und Einwohner hätten sich von ihrer besten Seite gezeigt. Und diese Seite beinhalte nicht nur Äpfel. So hiess das Motto des gestrigen Kantonstages: «Thurgovie: bien plus que des pommes.»

Mit seinem Auftritt erhoffte sich der Kanton Thurgau einen Aufschwung im Tourismus. An verschiedenen Verkaufsständen wurden Produkte aus dem Kanton angeboten. Entlang des Sees präsentierten Thurgauer Künstler ihr Können. Ausserdem wurde speziell für den Kantonstag am «Fête des Vignerons» ein Weisswein mit dem Namen «Tous ensemble» kreiert.

Damit ein solcher Auftritt möglich ist, nahm der Kanton Thurgau rund 300‘000 Franken in die Hand. Ein hoher Betrag, aber es habe sich gelohnt, wie Regierungspräsident Jakob Stark gegenüber RADIO TOP sagt. 

Nebst dem Tourismus sei es auch wichtig, den Röstigraben zu überwinden. «Wir müssen Brücken bauen zwischen den verschiedenen Landesteilen. Heute wahrscheinlich mehr als früher.» Der Kanton Thurgau habe viele Sympathien gewonnen, nicht zuletzt, weil er viel mit dem Kanton Waadt gemeinsam habe. Beispielsweise den See, die Farben im Wappen oder die Grenznähe. Laut Stark gibt es aber auch Unterschiede: «So ist dieses grossartige Fest für uns Thurgauer auch die Gelegenheit, einen für uns vielfach unbekannten Teil der Schweiz kennenzulernen.»

Rund 900 Thurgauerinnen und Thurgauer fuhren am Montagmorgen mit dem Sonderzug nach Vevey. Zahlreiche weitere seien privat angereist und 30 Personen mit dem E-Bike von Kreuzlingen bis ans Winzerfest, teilt der Kanton Thurgau mit. 

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