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Kanton Thurgau droht mit Alleingang bei Quarantäneregeln

Der Ostschweizer Kanton geht mit dem BAG auf Konfrontationskurs. Die neue Quarantäne-Empfehlung breche ein Versprechen während der Abstimmung zum Covid-Gesetz.

04.01.2022 / 14:54 / von: ame
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Dem Kanton Thurgau fehlt eine gesetzliche Grundlage für die neue Quarantäne-Empfehlung des BAG für Geimpfte und Genesene. (Bild: Keystone/AP/Jerome Delay)

Dem Kanton Thurgau fehlt eine gesetzliche Grundlage für die neue Quarantäne-Empfehlung des BAG für Geimpfte und Genesene. (Bild: Keystone/AP/Jerome Delay)

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Der Kanton Thurgau ist nicht glücklich über den «Meinungsumschwung» vom Bundesamt für Gesundheit (BAG). Die Quarantäneempfehlung für Geimpfte und Genesene so kurz nach der Abstimmung über das Covid-Gesetz sorgt bei den Ostschweizern für Kopfschütteln.

Auf Anfrage der TOP-Medien schreibt die Staatskanzlei des Kantons im Namen von Gesundheitsdirektor Urs Martin: «Wenn der Bundesrat nächste Woche keine Gesetzesgrundlagen schafft, wird der Thurgau die Empfehlungen des BAG nicht länger anwenden.»

Der Kanton bezieht sich dabei auf die beigelegten Unterlagen bei der zweiten Abstimmung zum Covid-Gesetz. Darin steht, dass von Geimpften und Genesenen eine geringere Ansteckungsgefahr ausgeht. Deshalb müssten sie nach einem Kontakt mit einer positiv getesteten Person nicht mehr in Quarantäne.

Die Thurgauer sind der Ansicht, dass die Änderung der Haltung beim BAG «in Form einer Empfehlung so kurz nach der Abstimmung heikel» ist. Vor allem, weil für die Empfehlung keine rechtliche Basis bestehe und weil der Meinungsumschwung nicht transparent gemacht wurde.

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Tja….
am 08.01.2022 um 00:00
Und trotzdem hat der Kanton genau solche Quarantäne vor Weihnachten verfügt…… Herr Martín , woher kommt der schnelle Sinneswandel? Da kann ich nur den Kopf schütteln…..
EK
am 06.01.2022 um 19:27
Wir sind weder aggressiv noch eine Minderheit. Wer es jetzt immer noch nicht gecheckt hat das wir auf eine Diktatur zugehen (siehe China Punktesystem) der schläft. Die nächsten Booster Impfungen stehen schon bereit. Wer sich dieses Graphengift spritzen lassen will ist selber schuld. Man hört von sovielen geimpften mit Herzmuskelentzündungen und Thrombosen!!!
Kerzenzieher
am 06.01.2022 um 13:51
@B. KerzenmacherWas sollten die Geimpften Ihrer Meinung nach denn tun?
B. Kerzenmacher
am 06.01.2022 um 13:36
Wichtig wäre nun, dass die schweigende Mehrheit der Geimpften die daheim sitzt und sich über die Impfgegner an den Kopf greift, lauter werden muss und nicht dieser kleinen aggressiven Minderheit das Feld überlassen. Der schweigenden Mehrheit muss klar sein, dass man aufstehen und etwas tun muss.Und das nicht nur beim Corona-Thema.
Ich
am 05.01.2022 um 16:27
Warum jetzt quengeln? Keiner hat mit Omikron gerechnet. Ich habe verstanden, dass wir uns jetzt besonders schützen müssen. (Ffp 2 Masken in meinem Aldi ausverkauft vor Sylvester). Firmen mit vielen Ungeimpften machen jetzt halt lange Gesichter… mehr testen könnte helfen.. besser wäre, mehr impfen!
Suisa
am 05.01.2022 um 13:57
Es reicht! Die Folge dieser Massnahmen, ist die Privatisierung und Zerstörung der Wirtschaft allgemein. Klagen auf hohem Niveau im Gesundheitswesen, liegt in der verfehlten Politik der letzten Jahre, unserer Wirtschaftskapitäne. Einsparungen und Schliessungen der Spitäler- und Personal war die Folge davon. Es ist dringend an der Zeit, wieder zur Vernunft zurückzukehren .
Töme
am 05.01.2022 um 12:30
Der BR hält sich ganz klar nicht an das Versprechene und abgestimmte. Auch fährt er ein Kurs wie ein betrunkener. Bei 3000 macht er einen lockdown und bei 20000 tut er nichts. Auch müssen endlich die richtigen Fakten aufgezeigt werden und nicht dieses undurchsichtige wie bis anhin. Das hatten wir in der Vergangenheit. Geändert hat sich nie was
Barbara Kern
am 05.01.2022 um 11:39
Einmal mehr fällt der Thurgauer Regierungsrat, vor allem der Herr Gesundheitsminister durch Polemik auf. Obwohl er ja nicht gerade wie alle anderen Ostschweizerkantone, keinen kompetenten Eindruck in der Bewältigung der Corona-Krise hinter lässt. Note ungenügend. Erst malVor der eigenen Türe wischen. Gerade was die Sicherheit von LehrerInnen und Schüler anbelangt. Ein Blick auf den Kanton Graubünden, wie man es machen kann, wäre anzuraten.
Mae
am 04.01.2022 um 20:13
Also wollen sie die Quarantäne für alle ganz abschaffen, was vernünftig wäre?