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Thurgauer Umweltverbände wehren sich gegen MXGP

Die Organisatoren des MXGP haben ein Baugesuch für die Motocross-Piste auf dem Mowag-Testgelände eingereicht. Thurgauer Umweltverbände wehren sich jetzt allerdings mit einer Einsprache dagegen.

21.09.2021 / 07:38 / von: mle
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Der MXGP in Frauenfeld wurde drei Mal durchgeführt und lockte jeweils bis zu 35'000 Zuschauer an. (Screenshot: Youtube/mxgptv)

Der MXGP in Frauenfeld wurde drei Mal durchgeführt und lockte jeweils bis zu 35'000 Zuschauer an. (Screenshot: Youtube/mxgptv)

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Am 13. September haben die Organisatoren des MXGP das Baugesuch für die Motocross-Piste auf dem Mowag-Testgelände eingereicht. Den Umweltverbänden Pro Natura Thurgau, Birdlife Thurgau sowie WWF Thurgau passt das aber gar nicht. Das Gelände sei ein Biodiversitäts-Hotspot, so die Verbände. Deshalb haben sie Einsprache eingereicht, schreibt die «Thurgauer Zeitung» am Dienstag.

Das Baugesuch seitens MXGP-Organisatoren sei ohne Absprache mit den Umweltverbänden eingereicht worden. Und dieses weise erhebliche Mängel auf, so Toni Kappeler, Präsident von Pro Natura Thurgau. Es seien nur die Bauten und baulichen Veränderungen auf dem Gelände eingezeichnet. Die temporären Bauten wie etwa die Tribüne werde im Baugesuch nicht erwähnt.

Am 21. April habe es mit allen Beteiligten einen Augenschein vor Ort gegebn. Ein renommiertes Büro habe den Auftrag erhalten, ein Gutachten zur Durchführbarkeit des MXGP zu erstellen.

OK-Präsident Willy Läderach äussert sich in einer Medienmitteilung so: «Die Stellungnahme der Naturschutzorganisationen zum Gutachten verzögerte sich. Deshalb beschlossen die Organisatoren des MXGP das Baugesuch einzureichen, um keine wertvolle Zeit zu verlieren.» Weiter wolle man sich jedoch nicht dazu äussern, da man sich in einem laufenden Verfahren befände.

Das MXGP hatte in der Vergangenheit immer wieder mit Problemen zu kämpfen. So kündigten die Organisatoren letztes Jahr an, nie wieder eine Weltmeisterschaft in der Schweiz durchführen zu wollen.

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