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Thurgauer Bauern tun viel für Biodiversität

Der Zustand der Artenvielfalt in der Schweiz ist unbefriedigend. Nicht selten werden auch im Kanton Thurgau die Bauern dafür verantwortlich gemacht. Nun geht es in Mostindien jedoch wieder Bergauf. Und zwar danke den Landwirten.

10.09.2019 / 19:15 / von: mga/mle
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Der Zustand der Artenvielfalt in der Schweiz ist unbefriedigend. Nicht selten werden auch im Kanton Thurgau die Bauern dafür verantwortlich gemacht. (Bild: TELE TOP/Matthias Ganz)

Der Zustand der Artenvielfalt in der Schweiz ist unbefriedigend. Nicht selten werden auch im Kanton Thurgau die Bauern dafür verantwortlich gemacht. (Bild: TELE TOP/Matthias Ganz)

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Die Biodiversitätsförderflächen im Kanton Thurgau sind seit 2009 massiv gestiegen. Sie haben sich gar mehr als verdoppelt. Vor neun Jahren startete das sogenannte Biodiversitätsmonitoring, also eine Kontrolle über die Artenvielfalt im Kanton Thurgau. Die Wirkung ist unverkennbar.

Und trotzdem kriegen die Bauern noch immer den Schwarzen Peter zugeschoben, dabei waren sie ganz entscheidend an der Trendwende beteiligt.

«Ohne die Bauern wäre eine Kertwende gar nicht möglich gewesen. Ein Grossteil des Landes sind Landwirtschaftliche Nutzflächen und somit sind die Bauern der grösste Player im Spiel», sagt Matthias Künzler, Leiter der Abteilung Natur und Landschaft des Kantonalen Amtes für Raumplanung und Entwicklung (ARE).

Auch der Verband Thurgauer Landwirtschaft (VTL) begrüsst die Zahlen des Biodiversitätsmonitorings. Man sei nicht selten durch Presse und Medien kritisiert worden. Dabei sei es auch ein Anliegen der Bauern die Artenvielfalt zu erhalten, meint Daniel Vetterli vom VTL.

Nicht immer sind sich Vetterli und der Präsident des Naturschutzverbandes Pro Natura Thurgau einig, doch in diesem Punkt stimmen sie überein. Toni Kappeler ist hoch erfreut über die Trendwende. Ein «aber» kann er sich jedoch nicht verkneifen: «Der Aufzeichnungsraum ist leider etwas kurz, aber die Tendenz lässt uns hoffen.»

Weitere Fakten und Meinungen zur Trendwende der Thurgauer Biodiversität gibt es im Beitrag von TELE TOP:

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